Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Museen Dahlem

Museum Europäischer Kulturen, ehemaliges Museum für Asiatische Kunst und ehemaliges Ethnologisches Museum

Frontansicht des ab 1914 von Bruno Paul geplanten und von Wils Ebert und Fritz Bornemann vervollständigten Museums-Ensembles in Berlin-Dahlem Museen Dahlem Frontansicht des ab 1914 von Bruno Paul geplanten und von Wils Ebert und Fritz Bornemann vervollständigten Museums-Ensembles Quelle: © Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Maximilian Meisse

Projektdaten

  • Nutzer Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Adresse Arnimallee 25, 14195 Berlin, Deutschland
  • Architektur Bruno Paul, Ebert und Bornemann
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat IV 4
  • Gesamtkosten rund 25,7 Millionen Euro
  • Baubeginn 2007
  • Fertigstellung 2020
  • Bruttogrundfläche rund 50.000 Quadratmeter
  • Nutzfläche rund 44.000 Quadratmeter
  • Wettbewerb VOF-Verfahren

Projektbeschreibung

Um eine weitere mittelfristige Nutzungszeit von mindestens 10 Jahren für die Museen Dahlem zu erzielen, waren Baumaßnahmen zur Erhaltung der Gebäudesubstanz und zur Aufrechterhaltung des technischen Betriebes erforderlich. Dabei waren die baulichen Gegebenheiten den bauordnungsrechtlichen Vorschriften anzupassen.

Die Aufgabenschwerpunkte der Maßnahmen lagen in der Verbesserung des Brandschutzes und in technischen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Museumsbetriebes. Unter der koordinierenden Leitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung waren diese Baumaßnahmen in einem relativ kurzen Zeitraum und unter Aufrechterhaltung des Museumsbetriebes zu planen und durchzuführen.

Alle baulichen und technischen Instandsetzungen waren dabei in Hinsicht auf funktionale und wirtschaftliche Kriterien sehr genau abzuwägen, da es seitens der Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Überlegung gibt, die in Dahlem ausgestellten Sammlungen mittelfristig an einen anderen Standort zu verlagern.

Unter dieser Prämisse wurde nur der Bruno-Paul-Bau zur längerfristigen Unterbringung der Ausstellungsbereiche des Museums Europäischer Kulturen neu hergerichtet.

Die Museen Dahlem mit den Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst können aus architektonischer Sicht auf eine lange Tradition zurückblicken: der Bruno-Paul-Bau, vor dem Ersten Weltkrieg von dem Architekten Bruno Paul geplant und in Teilen fertiggestellt, wurde für die Zwecke des Völkerkundemuseums errichtet. Darüber hinaus stellen die von den Architekten Ebert und Bornemann in den 1960er- und 1970er-Jahre hinzugefügten Bauten ein wichtiges Zeitzeugnis der Museumsarchitektur des 20. Jahrhunderts dar. Sämtliche Gebäude stehen seit 2010 unter Denkmalschutz.

Bestandteile des Projektes

In einem Nachtrag zur Funktionsertüchtigung werden folgende Baumaßnahmen geplant und durchgeführt:

  • Brandschutzertüchtigung im Depot Bauteil 4: Entrauchung als bauliche Maßnahme und Einbau einer Wassernebelhochdruck-Feuerlöschanlage
  • Bruno-Paul-Bau 2. OG: Umbau zu klimatisierten Depotflächen.
  • Bauteil 4: Entrauchung als bauliche Maßnahme und Einbau einer Wassernebelhochdruck-Feuerlöschanlage.

Zwischenzeitlich ist die Entscheidung gefallen, die Liegenschaft der Museen Dahlem weiterhin durch Einrichtungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zu nutzen. Neben dem Museum Europäischer Kulturen werden das Depot und die Restaurierungswerkstätten für das Ethnologische Museum sowie Forschungsbereiche am Standort verbleiben oder neu unterbringen zu sein. Eine Nutzungskonzeption wird hierzu erstellt.


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