Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Goethe-Institut Almaty, Kasachstan

Herrichtung der Neuunterbringung

Das Bild zeigt das Business - Zentrum Premium, welches das Goethe-Institut in Almaty, Kasachstan beherbergt. Goethe-Institut in Almaty, Kasachstan Seit 2012 befindet sich das Goethe-Institut Almaty im sogenannten Business-Zentrum Premium. Quelle: BBR / Projektteam

Projektdaten

  • Nutzer Goethe-Institut Almaty
  • Adresse ul. Naurysbaj Batyra 31, 050000 Almaty, Kasachstan
  • Architektur KVL Bauconsulting GmbH, Berlin & Almaty
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat III A 3
  • Gesamtkosten rund 1,3 Millionen Euro
  • Baubeginn 2012
  • Fertigstellung 2012
  • Bruttogrundfläche rund 1.090 Quadratmeter
  • Nutzfläche rund 700 Quadratmeter
  • TGA-Planung Ingenieurbüro für TGA H.-J. Rehberg, Berlin
  • Fachingenieure Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat III S 2

Projektbeschreibung

Von April bis September 2012 leitete das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) die bauliche und haustechnische Herrichtung von Mietflächen für das Goethe-Institut Almaty in Kasachstan.

Almaty (bis 1993 Alma Ata), die ehemalige Hauptstadt Kasachstans, ist mit weit über eine Million Einwohnern der wirtschaftliche und finanzpolitische Mittelpunkt des Landes aber auch Zentralasiens. Als Sammelpunkt vieler Völker, Kulturen und Sprachen hat sich Almaty über die Jahrhunderte als kulturelles Zentrum der Region herausgebildet. Die unmittelbare Nähe zur kirgisischen Grenze und der dortigen Hauptstadt Bischkek verstärkt die Bedeutung von Almaty für ganz Zentralasien.

Das Goethe-Institut in Almaty war in einem Gebäude aus den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts untergebracht, welches hinsichtlich der Erdbebensicherheit aber auch des sonstigen baulichen Zustandes nicht den aktuellen Anforderungen entsprach. Kasachstan befand sich zu Beginn der 2000er-Jahre in einem wirtschaftlichen Aufbruch. In derselben Weise prosperiert die Stadt Almaty. Die Standortsuche für das Goethe-Institut hat sich infolgedessen als langwieriger Prozess herausgestellt. Neben dem Kriterium der Finanzierbarkeit mussten die Objekte ausreichend erdbebensicher sein und den aktuellen Baustandards entsprechen, zugleich aber auch den funktionalen Ansprüchen eines Kulturinstituts genügen.

Im Dezember 2010 wurden dem Goethe-Institut Mietflächen in der 5. Etage des 2008 fertiggestelltem Business-Zentrum Premium (vormals Katev-Building) zur Anmietung angeboten. Das Gebäude wurde schon 2008 im Rahmen einer gutachterlichen Untersuchung zur Erdbebensicherheit positiv bewertet. In einer Machbarkeitsstudie für die Anmietung konnte die grundsätzliche Eignung der angebotenen Fläche für die Neuunterbringung des Goethe-Instituts nachgewiesen werden.

Das BBR passte die Mietflächen in einem engen Zeitrahmen an den Bedarf des Goethe-Instituts an. Die wesentlichen Punkte waren hierbei die Grundrissplanung und Ausführung der entsprechenden Umbauten, die Prüfung und gegebenenfalls Verbesserung des Brandschutzes sowie der bedarfsgerechte Umbau der haustechnischen Einrichtungen auf der Etage.

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