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Residenz Deutsche Botschaft Duschanbe, Tadschikistan

Neubau der Residenz

Außenansicht Dezember 2010 Außenansicht Dezember 2010Außenansicht Dezember 2010 Quelle: BBR / Projektteam

NutzerDeutsche Botschaft Duschanbe
AdresseUlliza Samoni 59/1, Duschanbe
ArchitektAndré Janka, Berlin
ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat III A 3
Gesamtkostenrund 2,2 Millionen Euro
Baubeginn2009
Fertigstellung2010
Bruttogrundfläche708 Quadratmeter
Nutzfläche317 Quadratmeter

Von 2009 bis 2010 leitete das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) den Neubau der Residenz des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Duschanbe, Tadschikistan. Am 20. Dezember 2010 wurde der Neubau an die Deutsche Botschaft übergeben.

Die Residenz befindet sich auf einem gemeinsamen Grundstück mit der Kanzlei im nord-westlichen Abschnitt. Das Baufeld selbst bot nur eingeschränkte Platzverhältnisse, da es von zwei Seiten durch die äußere Einfriedung sowie durch eine erhaltenswerte Baumreihe und durch die Zufahrtsstraße begrenzt ist. Der Baukörper wurde deshalb als kompakter zweigeschossiger Kubus entwickelt, der in der Höhe Bezug auf die Traufkante des Kanzleigebäudes nimmt.

Das Gebäude wurde als Stahlbeton-Baukörper mit einer Standsicherheit entsprechend dem Kanzleigebäude erdbebensicher hergestellt. Es nimmt alle erforderlichen Räumlichkeiten oberirdisch auf, so dass auf eine kostenintensive und aufwendige Unterkellerung des Gebäudes verzichtet werden konnte. Ein zusätzlicher Lagerraum steht in der Kanzlei zur Verfügung.

Im oberen Geschoss befinden sich die privaten Bereiche des Botschafters, im unteren Geschoss die öffentlichen, repräsentativen Bereiche, die durch Schiebetüren miteinander verbunden oder getrennt werden können. Im Empfangsraum öffnet sich die Fassade großzügig zum Garten hin, so dass Terrasse und Garten mitgenutzt werden können.

Die Öffnungen in der Putzfassade können durch frei verschiebbare Holzelemente ganz oder teilweise geschlossen werden. Dies gliedert die Fassade immer wieder unterschiedlich und bietet außerdem Schutz vor der extremen Sonneneinstrahlung während der Sommermonate.

Die Residenz nimmt das komplementäre Farbkonzept der Kanzlei auf und kehrt es um. Außen liegende Flächen sind blau, nach innen gekehrte Flächen sind orange.

Im Rahmen der Kunst am Bau wurden am Eingang zur Residenz drei Embleme aus Edelstahl mit naturalistischen Motiven angebracht, die sich auf die Landschaft und deren wesentliche Produkte von Tadschikistan und Deutschland beziehen und damit Heimat thematisieren. Diese Arbeit der Berliner Künstlerin Heidi Specker ging 2009 siegreich aus einem Wettbewerb hervor.

Bildergalerie

Residenz bei NachtResidenz bei Nacht Quelle: BBR / Projektteam

Detail der DachkonstruktionDetail der Dachkonstruktion Quelle: BBR / Projektteam

Empfangsräume im Erdgeschoss der ResidenzEmpfangsräume im Erdgeschoss der Residenz Quelle: BBR / Projektteam

Ostansicht der ResidenzOstansicht der Residenz mit der Kanzlei am linken Bildrand als Silhouette Quelle: BBR / Architekt André Janka

Einfriedung und Pförtnerhaus der Deutschen Botschaft in DuschanbeEingangsbereich der Deutschen Botschaft Quelle: BBR / Fotograf Torsten Seidel, Berlin

KanzleigebäudeKanzleigebäude Quelle: BBR / Fotograf Torsten Seidel, Berlin

Grundsteinlegung am 6. Oktober 2009Botschafterin Doris Hertrampf und Direktor Kadiri vom Diplomatenservice Tadschikistan bei der Grundsteinlegung am 6. Oktober 2009 Quelle: BBR / Jörg-Dieter Volkmann

Zeichnung AussenansichtZeichnung Aussenansicht Quelle: BBR / Architekt André Janka

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