Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Bauprojekt Deutsche Botschaft Bagdad

Sanierung Haus Jemen

Das Bild zeigt die Deutsche Botschaft in Bagdad, Jemen. Deutsche Botschaft Bagdad Die Außenfassade Haus Jemen der Deutschen Botschaft in Bagdad Quelle: BBR

Projektdaten

  • Nutzer Deutsche Botschaft Bagdad
  • Adresse Street 3 16, Mahala 609 Baghdad-Hay Al Mansour, Irak
  • Architektur Snowdon Engineering LLC / Reichel Projektmanagement
  • Projektleitung Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat III A 3
  • Gesamtkosten Rund 12,6 Millionen Euro
  • Baubeginn Januar 2018
  • Fertigstellung März 2019
  • Bruttogrundfläche rund 1.400 Quadratmeter
  • Nutzfläche rund 700 Quadratmeter

Projektbeschreibung

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) betreute die Sanierung des Hauses Jemen, das zur Nutzung als Wohngebäude für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Bagdad, Irak, hergerichtet wurde.

Projektverlauf

Planung

Die Grundrissplanung für die Sanierung des Hauses Jemen sah insgesamt zwölf Wohneinheiten mit 28 bis 40 Quadratmeter mit integriertem Bad, sowie vier Küchen und zwei großzügige Wohnbereiche für die gemeinschaftliche Nutzung vor.

Die vorhandene Gebäudestruktur konnte weitestgehend erhalten werden. Wo es erforderlich war, wurden die Putz- und Natursteinfassaden saniert. Auf dem Dach wurde eine Solarthermieanlage installiert. Im Außenbereich wurden die Zuwege erneuert.

Schwierigkeiten durch die aktuelle Sicherheitslage

Die besondere Herausforderung bei diesem Bauprojekt bestand nicht allein in der baulichen Umsetzung der Maßnahme, sondern in der aktuellen Sicherheitslage und den damit verbundenen Schwierigkeiten. Für den Irak gilt zurzeit eine dauerhafte Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Aufgrund dieser Tatsache war es schwierig, Ingenieurinnen und Ingenieure, Architektinnen und Architekten sowie Baufirmen für das Bauprojekt in Bagdad zu gewinnen. Darüber hinaus bestanden extreme Schwierigkeiten hinsichtlich der gesamten Organisation der Baulogistik. Beispielsweise war der zeitliche Aufwand zum Erhalt eines Visums oder einer Aufenthaltserlaubnis für die Bauleute nicht kalkulierbar. Das Gleiche galt für die Erlangung von Zollfreischreibungen für Baumaterialien sowie Einfuhr- und Durchfahrtsgenehmigungen durch die irakischen Behörden. Eine weitere Schwierigkeit stellten die erforderlichen Sicherheitseinschränkungen dar.

Wichtige Maßnahmen der Sanierung

Für die Durchführung der Maßnahmen zur Sanierung des Hauses Jemen konnten ein Planer aus Deutschland und ein Generalunternehmer aus der Türkei gewonnen werden. Gemeinsam mit dem Planer und dem Generalunternehmer konnten die anstehenden Bauleistungen im Wesentlichen nach deutschen Normen ausgeführt werden.

Innerhalb des Gebäudes wurden Fenster- und Türanlagen sowie neue Leitungsführungen eingebaut. Die Natursteinbeläge wurden erhalten beziehungsweise ergänzt. Der Außenbereich erhielt eine Ausstattung mit großen Löschwassertanks.

Das neu sanierte Haus Jemen wurde am 28. März 2019 an das Auswärtige Amt übergeben.

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