Städtebauliche Erneuerung von Städten, Kleinstädten und Dörfern
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Vor der deutschen Einheit war die städtebauliche Erneuerung in den Gemeinden der neuen Bundesländer auf den Wohnungsbau in großen randstädtischen Wohngebieten konzentriert. Dem stand eine jahrzehntelange Vernachlässigung der Altbausubstanz gegenüber. Ziel des Forschungsfeldes war es, die Umsetzung integrierter Lösungsansätze bei der Erneuerung und Entwicklung der Städte und Dörfer in den neuen Bundesländern zu begleiten.
Projektlaufzeit: 1991 - 1996
Vor der deutschen Einheit war die städtebauliche Erneuerung in den Gemeinden der neuen Bundesländer auf den Wohnungsbau in großen randstädtischen Wohngebieten konzentriert. Dem stand eine jahrzehntelange Vernachlässigung der Altbausubstanz gegenüber. Der Verfall der Innenstädte und innenstadtnahen Altbauquartiere war nicht nur Ergebnis unterlassener Instandhaltung der Gebäude, sondern zugleich Ausdruck einseitiger Ausrichtung auf die Stadterweiterung durch randstädtische Neubaugebiete zu Lasten der Funktionserhaltung und Funktionsstärkung der alten Stadtteile.
Ziel des Forschungsfeldes war, die Umsetzung integrierter Lösungsansätze bei der Erneuerung und Entwicklung der Städte und Dörfer in den neuen Bundesländern zu begleiten. Das Forschungsfeld gliederte sich in die Arbeitsbereiche "Stadt" und "Dorf". Themen waren "Modellmaßnahmen der städtebaulichen Erneuerung", die "Revitalisierung historischer Stadtkerne", die "Einbindung städtebaulicher Aktivitäten im ländlichen Raum in überörtliche Handlungskonzepte" sowie der "Nachbarschaftsladen 2000" als Dienstleistungseinheit für den ländlichen Raum.

