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Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere

Stadtquartiere für Jung und Alt - eine Zukunftsaufgabe

Einladung zur Bilanzveranstaltung
am 20. April 2010 im
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Invalidenstraße 44
10115 Berlin
Erich-Klausener-Saal

Titelfoto zur Bilanzveranstaltung "Stadtquartiere für Jung und Alt - eine Zukunftsaufgabe", hier Blick auf Menschgruppe von Jung bis AltQuelle: Vereinigte Wohnstätten 1889 eG, Kassel

Kurzbeschreibung

Die Lebensqualität und Attraktivität der Städte zu stärken und sie vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zukunftsfähig zu gestalten, ist zentrales Anliegen der nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik des Bundes. Wenn die Zahl der älteren Menschen steigt und gleichzeitig Familien mit Kindern in den Städten gehalten werden sollen, müssen die Städte für alle Generationen attraktiv sein. Die Sicherung funktionsfähiger Stadtquartiere und deren Anpassung an die Bedürfnisse von Jung und Alt sind stärker in den Fokus des planerischen Handelns zu rücken.

Das Experimentelle Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) Forschungsfeld "Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere" hat sich über drei Jahre intensiv mit den Anforderungen an lebenswerte Stadtquartiere für alle Generationen auseinandergesetzt. In 27 Modellvorhaben wurden innovative Strategien und Handlungsansätze für die Entwicklung zukunftsfähiger Stadtquartiere praktisch erprobt. Patentrezepte gibt es nicht, aber es wurde deutlich, dass integrierte, im lokalen Kontext entwickelte Konzepte erforderlich sind, die auf den städtebaulichen Stärken und den Kompetenzen der gesellschaftlichen Akteure im Quartier aufbauen. Gelingt es, mit solchen Konzepten attraktive urbane Freiräume, ein differenziertes nachbarschaftsorientiertes Wohnangebot und eine generationengerechte soziale Infrastruktur im Zusammenhang zu entwickeln, dann können Stadtquartiere als urbane Lebensräume in hohem Maße zum Zusammenhalt und zur Attraktivität der Städte beitragen. Das Forschungsfeld hat hier viele innovative Bausteine für die Praxis geliefert. Zur Präsentation der
Ergebnisse aus den "städtebaulichen Labors" laden wir Sie herzlich ein.

Programm

9.00 Uhr Öffnung des Tagungsbüros

10.00 Uhr Begrüßung
Moderation Prof. Elke Pahl-Weber
Leiterin des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

10.10 Uhr Städte für alle Generationen
Rainer Bomba
Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin

10.30 Uhr Lebenswerte Stadtquartiere für Jung und Alt – Ergebnisse aus dem Forschungsfeld
Dr. Klaus Habermann-Niesse
plan zwei, Hannover

Dr. Carlo W. Becker
bgmr Landschaftsarchitekten, Berlin

Dr. Marie-Therese Krings-Heckemeier
empirica AG, Berlin

11.15 Uhr Kaffeepause

11.45 Uhr Von der Vision zur Realität – Erfahrungen und Handlungsempfehlungen aus den Modellvorhaben
Interviewrunde mit Akteuren aus Braunschweig, Fürstenfeldbruck, Hamburg, Leipzig, Ludwigshafen, Sonneberg und dem Projekt Q+

Interview:
Iris Ammann und Stephan Willinger
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

13.00 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr "Für alle Generationen" – Eckpunkte einer Herausforderung
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin
Ludwig-Maximilians-Universität München,
Staatsminister a.D.

15.00 Uhr Quartiersbezogene Verantwortungsgemeinschaften organisieren – Wie lassen sich die Ergebnisse aus dem Forschungsfeld in den Stadtquartieren umsetzen?
Podiumsdiskussion

MR Armin Keller
Sachgebietsleiter Städtebauförderung, Oberste Baubehörde, Bayern

Folkert Kiepe
Leiter des Dezernats Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen und Verkehr, Deutscher Städtetag

Bernd Meyer
Verbandsdirektor, vdw Niedersachsen und Bremen

Nikolaus Immer
Geschäftsbereichsleitung Soziales und Integration, Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

Dr. Manfred Fuhrich
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

16.00 Uhr Integrierte Quartiersentwicklung für Jung und Alt – eine Zukunftsaufgabe
MDir´in Oda Scheibelhuber
Leiterin der Abteilung Raumordnung, Stadtentwicklung, Wohnen im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)

ca. 16.15 Uhr Ende der Veranstaltung

Veranstaltungsorganisation / Anmeldung

Veranstalter

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Invalidenstraße 44
10115 Berlin

Wissenschaftliche Begleitung des Forschungsfeldes

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Deichmanns Aue 31–37
53179 Bonn

ArGe - bgmr, plan zwei, empirica
Kontaktbüro Forschungsassistenz
Prager Platz 6
10779 Berlin

Kontakt und Anmeldung

plan zwei Stadtplanung und Architektur
Tel.: 0511-279495-3
Fax: 0511-27949559
E-mail: westhoff@plan-zwei.com

Um namentliche Anmeldung mit beiliegendem Anmeldeformular (siehe ganz unten) bis spätestens zum 30. März 2010 wird gebeten.

Tagungsort

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Invalidenstraße 44
10115 Berlin
Erich-Klausener-Saal

Bitte bringen Sie für den Einlass Ihren gültigen Personalausweis mit.

Anfahrtsskizze

Anfahrtsskizze zur Bilanzveranstaltung "Stadtquartiere für Jung und Alt - eine Zukunftsaufgabe" in BerlinQuelle: BBSR, Bonn

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Aus Richtung Hauptbahnhof:
mit den Buslinien 120 (Richtung Hainbuchenstraße), 123 (Richtung Robert-Koch-Platz), 147 (Richtung Eisenstraße / Puschkinallee und Richtung Unter den Linden), 240 (Richtung S Storkower Straße), 245 (Richtung S Nordbahnhof) bis zur Haltestelle Invalidenpark.

Mit der U-Bahn: Linie 6 bis zur Haltestelle Zinnowitzer Straße.

Veranstaltungsflyer
Download (pdf/1232-KB)

Anmeldeformular zur Tagung "Stadtquartiere für Jung und Alt - eine Zukunftsaufgabe"
Download (pdf/472-KB)



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