Navigation und Service

Berlin Wiedererrichtung der Bauakademie als Nationale Bauakademie Offener Programmwettbewerb Open Programme Competition Rebuilding of the Bauakademie Berlin as the Nationale Bauakademie

Erscheinungstag 18.09.2017
Abgabefrist 26.01.2018 15:00 Uhr

Ausgeschriebene Leistungen

Auslober

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

vertreten durch das

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A 2 – Wettbewerbe, Projektentwicklung, Zuwendungsmaßnahmen

Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

Mit der Wiedererrichtung der Bauakademie am ehemaligen Standort der „Schinkelschen Bauakademie“ beabsichtigt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit einen Ort zu schaffen, an dem sich die verschiedenen Aspekte des nachhaltigen Planens und Bauens in der Architektur und der Stadtentwicklung nicht nur anschaulich darstellen lassen, sondern auch Raum gegeben wird für eine lebhafte gesellschaftliche Diskussion. Die Bauakademie soll national und international wirken, im Einklang mit bestehenden Institutionen der Vermittlung von Architektur und Stadtentwicklung in Berlin und bundesweit. Das Gebäude soll unterschiedliche Veranstaltungsformate ermöglichen, um aktuellen Themen aus Architektur und Bauen, Städtebau und Stadtentwicklung den passenden Rahmen zu geben. Die Akademie soll zentraler Treffpunkt, Ausstellungsplattform und Werkstatt in Einem sein.
Die Aufgabenstellung des Wettbewerbs ist auf der Basis der auch mit Öffentlichkeitsbeteiligung erarbeiteten Unterlagen sowohl auf die Frage der inhaltlichen und betrieblichen Ausrichtung der Bauakademie mit den entsprechenden Folgen für architektonische und konstruktive Gestaltungsvorgaben ausgerichtet, wie auch auf die Frage, wie Inhalte zu Architektur und Bauen, Städtebau und Stadtentwicklung räumlich attraktiv einem breiten Publikum vermittelt werden können. Im Programmwettbewerb sollen Raumprogramme für unterschiedlichste Nutzungskonzepte unter dem Motto „So viel Schinkel wie möglich“ entwickelt werden. Der Fokus des Wettbewerbs liegt auf der Nutzungskonzeption und der funktionalen Zuordnung der Nutzungen innerhalb des zukünftigen Hauses. Dabei wird von einer gemischten (hybriden) Nutzung ausgegangen. Die herausragende Lage in der deutschen Hauptstadt in direkter Nachbarschaft zum Humboldtforum im Berliner Schloss und zur Museumsinsel bietet die Chance, die Bauakademie zu einem Anziehungspunkt auch für Bürger und Touristen zu machen, die sich für vergangene, aktuelle und zukünftige Aspekte des Bauens und der Stadtentwicklung interessieren. Daher sollte der städtebauliche Kontext intensiv einbezogen werden, um die Attraktivität des für die Öffentlichkeit leicht zugänglichen Erdgeschosses in Verbindung mit dem Außenraum zu steigern. Dabei ist auch eine Integration des Kellergeschosses mit seinen archäologischen Relikten als verbliebene Zeugnisse der einstigen Bauakademie konzeptionell zu prüfen. Die Bauakademie soll ein Ort sein, in dem sich Forschung, Lehre und Handwerk interdisziplinär und gewerkeübergreifend präsentieren können. Ein Education-Bereich für junge Menschen und gastronomische Angebote sind erwünscht.
Alle Ergebnisse des Programmwettbewerbs zur Wiedererrichtung der Bauakademie sollen ausdrücklich konzeptionellen und skizzenhaften Charakter haben. Darauf aufbauend ist im Anschluss ein offener Realisierungswettbewerb vorgesehen. Für die Planung und den Bau des Projektes Wiedererrichtung der Bauakademie stehen im Bundeshaushalt insgesamt 62,0 Mio. Euro zur Verfügung.
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die Integration der Programmentwürfe in die Auslobung für den Realisierungswettbewerb. Der Auslober beabsichtigt, die Empfehlungen in den geplanten anschließenden öffentlichen Diskussionsprozess einzubringen. Nach Abschluss der öffentlichen Stellungnahmen wird er, ggf. unter Berücksichtigung weiterer Erkenntnisse, die Empfehlung des Preisgerichts angemessen in die weitere Bearbeitung einfließen lassen.

Teilnahme am Wettbewerb

Zur Teilnahme am Wettbewerb berechtigt sind:

- Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und

1. die als Ausstellungs-, Veranstaltungs- oder Kulturmanager tätig sind und die in Ermanglung eines festgelegten Berufsbildes den Nachweis über zwei Referenzprojekte aus den Bereichen Ausstellungs-, Veranstaltungs- oder Kulturmanagement mit Bezug zur Vermittlung der Inhalte der Bauakademie führen können
2. die entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu führen,

- Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die der Wettbewerbsaufgabe entsprechenden Planungs- oder Ausstellungs-, Veranstaltungs- oder Kulturleistungen gehören, sofern die zu benennenden bevollmächtigten Vertreter und die Verfasser der Wettbewerbsarbeit jeweils die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
- Arbeitsgemeinschaften aus natürlichen Personen und / oder juristischen Personen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. Dies gilt auch für die Beteiligung freier Mitarbeiter.

Ergänzender Hinweis: Die geforderte Berufsbezeichnung Architekt umfasst in diesem Programmwettbewerb die vier in den Architektenkammern geführten Fachrichtungen Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner. Diese Fachrichtungen sind somit teilnahmeberechtigt.

Art des Wettbewerbs

Für die Wiedererrichtung der Bauakademie Berlin als Nationale Bauakademie wird ein offener, anonymer, einstufiger Programmwettbewerb ausgelobt. Ziel des Verfahrens ist die Ermittlung von Grundlagen für die Auslobung des darauf folgenden, gleichnamigen offenen Realisierungswettbewerbs.

Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Entwurfsidee / Leitgedanke, Nutzungs-, Raum und Gestaltungskonzept; die differenzierte Angabe erfolgt in der Auslobung.

Termine

Tag der Bekanntmachung18.09.2017
Bereitstellung der Auslobungsunterlagen ab16.10.2017
Abgabe der Wettbewerbsarbeiten26.01.2018 bis 15 Uhr

Wettbewerbssumme

Die Wettbewerbssumme beträgt 355.000 € netto, die wie folgt verteilt werden soll: 1. Preis 80.000 €, 2. Preis 70.000 €, 3. Preis 50.000 €, 4. Preis 40.000 €, 5. Preis 30.000 €, Anerkennungen: 5 á 17.000 € netto. Die Preissummen werden im Anschluss an die Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges gegen Ausstellung einer Rechnung zugeteilt. Eine Änderung von Anzahl und Höhe der Preise unter Ausschöpfung der gesamten Summe ist bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts möglich. Die mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Arbeiten gehen in das Eigentum des Auslobers über.

Preisgericht

  • Giovanna Borasi, Architektin, Canadian Centre of Architecture, Montreal
  • Prof. Dr. Elisabeth Merk, Architektin, Stadtbaurätin und Präsidentin der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, München
  • Nikolaj Sveistrup, Architekturvermittler, Danish Architecture Center, Kopenhagen
  • Heiner Farwick, Architekt und Präsident des Bundes Deutscher Architekten e.V.
  • Eva Franch I Gilabert, Architektin, Storefront for Art and Architecture, New York
  • Prof. Dr. Bernd M. Scherer, Intendant Haus der Kulturen der Welt, Berlin
  • Barbara Ettinger-Brinckmann, Architektin und Präsidentin der Bundesarchitektenkammer e. V.
  • Regula Lüscher Senatsbaudirektorin / Staatssekretärin, Land Berlin
  • Hans-Ulrich Kammeyer, Bauingenieur und Präsident der Bundesingenieurkammer e. V.
  • Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • NN, der Deutsche Bundestag wird bis zu 6 Mitglieder benennen

Stellvertretende Preisrichter

  • Angelika Fitz, Kulturwissenschaftlerin, Architekturzentrum Wien
  • Prof. Dr. Iris Reuther, Senatsbaudirektorin, Freie und Hansestadt Bremen (angefragt)
  • Prof. Siegfried Paul, Architekt und Ausstellungs-/Eventmanager, Berlin
  • Dr. Christian Müller, Bauingenieur, Berlin
  • Petra Wesseler, Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung
  • Manfred Kühne, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Land Berlin
  • Monika Thomas, Abteilungsleiterin Bauwesen, Bauwirtschaft, Bundesbau im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Anke Brummer-Kohler, Abteilungsleiterin Stadtentwicklung und Wohnen im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • NN, der Deutsche Bundestag wird bis zu 6 stellvertretende Mitglieder benennen.

Bekanntmachungstext

EU Bekanntmachungstext

Registrierung für den Downloadbereich und Download der Auslobungsunterlagen und der Rückfragenbeantwortung
Registration for access to download area/ access to competition documents and the answers to questions.

Registrieren / Registration


Registrieren für den geschützten Bereich (bitte hier klicken)
(Die Zugangsdaten erhalten Sie nach dem Registrieren per E-Mail)

Registration for access to the protected area (please click here)
(You will receive the login details via email upon registration)

Geschützter Bereich / Protected download area


Hier gelangen Sie in den geschützten Bereich (nur nach vorheriger Registrierung)
Access to the protected download area (only after previous registration)



Kontakt / Contact

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A2 - Wettbewerbe Projektentwicklung Zuwendungsmaßnahmen im Inland
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin

T ++ 49 (0) 30 18 - 401-7201
F ++ 49 (0) 30 18 - 10-401-7209

E-Mail: WBW-Bauakademie[at]bbr.bund.de (das [at] bitte durch ein @ ersetzen)

Diese Seite

© Copyright by BBR. Alle Rechte vorbehalten.