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Münzwettbewerbe

Auftraggeber, Auslober, Wettbewerb, Nachwuchsförderung, Preisgericht, Bewerbung

Das Aufgabengebiet der Münzwettbewerbe wurde bis zum 31.12.2011 durch das BBR wahrgenommen. Das BMF, als Auftraggeber der Münzen hat im Rahmen einer internen Umorganisation den Aufgabenbereich ab dem 01.01.2012 in seinen nachgeordneten Bereich zum BADV -Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen- verlagert.

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung lobte seit 1998 Wettbewerbe zur künstlerischen Gestaltung von Gedenkmünzen aus.
Fünf Wettbewerbe wurden pro Jahr für 10 Euro-Sondermünzen und ein Wettbewerb für die 100 Euro-Goldmünze vorbereitet und in Preisgerichtssitzungen entschieden.

Der Auftraggeber war die Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium der Finanzen.

Als Auslober trat das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung auf, das mit der Umsetzung des Konzeptes, der Koordination und Durchführung der Wettbewerbe beauftragt war.
Zur Erlangung von Entwürfen für die Sondermünzen wurden ein- bzw. zweistufige Einladungswettbewerbe ausgeschrieben.

Beim zweistufigen Wettbewerb wurden 30 Künstlerinnen und Künstler zum Wettbewerb eingeladen. In der ersten Stufe wurde ein zeichnerischer Entwurf der Bildseite und der Wertseite verlangt. Das Preisgericht wählte anhand der eingereichten Entwurfszeichnungen 10 Teilnehmer für die Bearbeitung der zweiten Stufe aus, von diesen Teilnehmern wurden Gipsmodelle in fünffacher Vergrößerung erwartet. In der zweiten und abschließenden Preisgerichtssitzung wurde der Preisträger ermittelt, der mit der Umsetzung in eine Münze beauftragt wurde.

Beim einstufigen Wettbewerb wurden 15 Künstlerinnen und Künstler zum Wettbewerb eingeladen. Sie wurden aufgefordert Entwürfe für Bild- und Wertseite in weißem, hartem Gips einzureichen.

Die eingereichten Arbeiten wurden nach folgenden Beurteilungskriterien bewertet:

  • Wettbewerbsaufgabe: Entwurfsidee/Thema; Künstlerische Qualität; Zusammenklang der beiden Münzseiten
  • Wettbewerbsanforderung: Termingerechte Einlieferung; Vollständigkeit der Wettbewerbsunterlagen
  • Erfüllung der technischen Vorgaben/Vorprüfung

Die Verfahren waren anonym.
Die Wettbewerbssprache war deutsch.

Das Preisgericht - bestehend aus vier Fach- und drei Sachpreisrichtern - setzte sich wie folgt zusammen: Künstler, Numismatiker, Träger des Ereignisses; Bundesministerium der Finanzen, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Beauftragter der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien.

Das Preisgericht durfte nur aus Preisrichtern bestehen, die von den Teilnehmern des Wettbewerbs unabhängig waren.

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