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Einstufiger Münzwettbewerb

UNESCO Welterbe Römische Baudenkmäler Dom und Liebfrauenkirche in Trier

Am 21.Oktober 2008 entschied eine 7-köpfige Jury unter Vorsitz des Künstlers Heinz Hoyer, Berlin, die Gestaltung einer 100-Euro-Goldmünze zum Thema

 - UNESCO Welterbe Römische Baudenkmäler Dom und Liebfrauenkirche in Trier -

 Zu diesem einstufigen Wettbewerb wurden 15 Künstlerinnen und Künstler eingeladen.

Mit dem 1. Preis ausgezeichnet und zur Ausführung empfohlen wurde der Entwurf des Künstlers Michael Otto, Rodenbach.

1. Preis Michael Otto, Rodenbach

UNESCO Welterbe Römische Baudenkmäler Dom und Liebfrauenkirche in TrierKünstler: Michael Otto, Rodenbach

Dem Künstler ist es auf der Bildseite sehr gut gelungen, das Thema „UNESCO Welterbe Römische Baudenkmäler Dom und Liebfrauenkirche in Trier“ in Komplexität und harmonischem Zusammenspiel darzustellen.

Die Dominanz von Dom und Liebfrauenkirche bei gleichzeitiger zeitlich-historischer Anordnung der sieben Baudenkmäler überzeugt, wobei die filigrane und realistische künstlerische Gestaltung hervorsticht. Der Text umrundet harmonisch das Ensemble.

Die Darstellung des Adlers auf der gut gestalteten Wertseite ist einem Hoheitssymbol angemessen und überzeugt.

2. Preis Werner Mebert, Stuttgart

UNESCO Welterbe Römische Baudenkmäler Dom und Liebfrauenkirche in TrierKünstler: Werner Mebert, Stuttgart

Die Arbeit besticht durch eine klare Komposition. Das betrifft die Bild- und Schriftgestaltung. Der Künstler wählt für die Anordnung der wichtigsten Baudenkmäler eine Staffelung, und verzichtet auf eine perspektivische Gebäudewiedergabe zugunsten einer münzgerechten, frontalen und planparallelen Abbildung. Das Preisgericht würdigt die feingliedrige Gestaltung der Fassaden auf der Bildseite, die der Adler vermissen lässt.

3. Preis Till Mainz, Berlin

UNESCO Welterbe Römische Baudenkmäler Dom und Liebfrauenkirche in TrierKünstler: Till Mainz, Berlin

Das Hauptmotiv bilden, wie in der Auslobung gefordert, das Ensemble Dom und Liebfrauenkirche. Es überzeugt die klare grafische Gestaltung der Bauwerke und die wie in Stein gemeißelte Inschrift DOM UND LIEBFRAUENKIRCHE RÖMISCHE BAUDENKMÄLER IN TRIER. Problematisch erscheint die Halbierung der Münzbilder durch einen scharfen mittigen Trennungsstrich, der beide Münzseiten in Bild und Text teilt. Es entstehen „Bauchbinden“ mit der Aufschrift UNESCO WELTERBE auf der Bild- bzw. 12 Sternen auf der Wertseite, die zu plakativ wirken. Insgesamt zeichnet sich die Arbeit durch Klarheit und feine Ausführung aus, sowie durch die gestalterische Entsprechung von Bild- und Wertseite.

4. Preis Barbara Ruppel, Krailling

UNESCO Welterbe Römische Baudenkmäler Dom und Liebfrauenkirche in TrierKünstler: Barbara Ruppel, Krailling

Die Motivseite wird ausgefüllt durch die kreisrunde Anordnung der UNESCO-Welterbestätten der Stadt Trier mit Ausnahme der römischen Moselbrücke. Römische und christliche Bauwerke sind gleichgewichtig vertreten. Eine Ensemblewirkung will sich beim Betrachter dennoch nicht einstellen, während die Rundumschrift sich durch Klarheit auszeichnet. Die Darstellung des Adlers auf der Wertseite ist konventionell ausgeführt und handwerklich gelungen.

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