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Islamabad (Pakistan) Deutsche Botschaft Nichtoffener Kunst-am-Bau-Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren - 2 Standorte

Erscheinungstag 29.09.2017
Abgabefrist 05.03.2018 16:00 Uhr

Ausgeschriebene Leistungen

Nutzer:

Auswärtiges Amt

Auslober, Koordination und Durchführung:

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 2, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Beate Hückelheim-Kaune (Referatsleitung), Karin Mayer (Projektleitung)

Wettbewerbsart:

Nichtoffener, anonymer Kunst-am-Bau-Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenem Bewerberverfahren
gemäß Leitfaden Kunst am Bau.
Die Wettbewerbssprache ist deutsch.

Wettbewerbsaufgabe und Kunststandort:

Die Deutsche Botschaft in Islamabad liegt innerhalb der sogenannten „diplomatic enclave“, einem gesicherten Bereich in der Stadt zur Unterbringung diplomatischer Vertretungen. Die Botschaft besteht aus einem in den 1970 Jahren errichteten Gebäudekomplex mit einer Kanzlei, einer Residenz, einem Personalwohngebäude und einem Visagebäude aus den 2000 Jahren. Die Kanzlei wird durch einen Neubau in überwiegend modularer Bauweise ersetzt. Die vorhandene Residenz soll saniert werden. Die Frei- und Außenanlagen (unbebaute Grundstücksfläche ca. 18.000m²) mit erhaltenswertem Grünbestand und Freizeitflächen sollen im Zuge der Baumaßnahme und der damit verbundenen Neugliederung des Botschaftsgeländes in ein Gesamtkonzept integriert werden. Durch die Kunst am Bau soll die Identität mit dem Standort erhöht und die Adressbildung gestärkt werden. Es sind zwei Standorte für Kunst am Bau vorgesehen.

  • Kanzlei
    Für die zentrale Treppenanlage in der Kanzlei mit einer dreigeschossigen Wandfläche von ca. 10,50m x 4,00m oder dem geschossübergreifenden Luftraum wird eine künstlerische Gestaltung gewünscht. Der Luftraum hat eine Grundfläche von 4m x 2m und könnte ab dem 1. OG (oberhalb des Erdgeschosses) durch abgehängte Objekte bespielt werden. Der Raum bietet Möglichkeiten für verschiedene künstlerische Medien. Da die Belange des Brandschutzes zu berücksichtigen sind, sollten die Kunstwerke in der Regel aus nicht brennbaren Materialien bestehen. Darüber hinaus sind die künstlerischen Medien frei wählbar. Realisierungskosten: bis zu 42.000 €.
  • Residenz
    Für den Außenbereich der Residenz wird eine einteilige oder mehrteilige künstlerische Arbeit gewünscht. Vor dem Hintergrund festlicher und repräsentativer Anlässe bietet sich ein Standort im Garten, südlich der vorhandenen Residenz mit Blick von der Terrasse auf das Kunstwerk und/oder der Patio in der Residenz an. Um einen 8m x 11m großen, nicht überdachten Innenhof / Patio ordnen sich die Empfangsräume der Residenz an. Realisierungskosten: bis zu 80.000 €.

Teilnahmeberechtigung:

Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstler/-gruppen (weltweit).

Bewerbung:

Das Bewerbungsverfahren ist offen und nicht anonym. In der Bewerbung ist der Standort anzugeben, für den sich der Teilnehmer bewirbt. Eine Bewerbung für beide Standorte ist grundsätzlich möglich. Künstlergruppen gelten als ein Bewerber. Hinweis: Das Bewerberverfahren ist abgeschlossen!

Bewerbungen außerhalb des formalisierten Verfahrens sind nicht zulässig. Eine Rückgabe der Unterlagen erfolgt nicht.

Auswahlverfahren:

Das Auswahlgremium wählte 10 TeilnehmerInnen für den Standort Kanzlei und 10 TeilnehmerInnen für den Standort Residenz. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Bewerberverfahrens wurden über das Ergebnis schriftlich informiert. Die TeilnehmerInnen des Wettbewerbs haben die Zugangsdaten für den geschützten Teilnehmernehmerbereich schriftlich erhalten.

Auslobungsunterlagen und Downloadbereich

Passwortgeschützter Downloadbereich für die Wettbewerbsteilnehmer
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Ort der Einreichung:


Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR
Ref. A 2 - Kunst-am-Bau Wettbewerb DB Islamabad Kunststandort X (bitte hier die Bezeichnung des Kunststandortes/ der Kunststandorte angeben) Die Kennziffer ist auf allen Dokumenten und Verpackungen anzugeben!
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin

Bearbeitungshonorare und Preisgelder:

Die Teilnehmer der Wettbewerbe erhalten Bearbeitungshonorare von 1.000 € je Wettbewerbsstandort. Für jeden Wettbewerbsstandort werden zusätzlich jeweils weitere 5.000 € als Preisgelder ausgelobt. 1. Preis: 3.000 €, 2. Preis: 2.000 €.

Preisgericht:

- Dr. Gregor Jansen, Direktor Kunsthalle Düsseldorf
- Nicola Kuhn Kunstkritikerin, Kulturjournalistin, Berlin
- Dr. Carina Plath, Stellvertretende Direktorin und Kuratorin, Sprengel Museum in Hannover
- Christine Rusche, Künstlerin, Berlin
- N.N., Auswärtiges Amt
- N.N., BMUB / Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
- N.N., Architekt

Terminübersicht

Abgabe BewerbungDie Bewerbungen müssen bis zum 03.11.2017, 14.00 Uhr im BBR eingegangen sein
(Bewerbungseingang – nicht Poststempel!!).
Auswahlgremium49. KW 2017
Ausgabe der Auslobungsunterlagen13.12.2017
Rückfragenkolloquium22.01.2018
Abgabe der Arbeiten05.03.2018 16 Uhr
Preisgericht25.04.2018

Karin Mayer (Projektleiterin)
Referat A 2 - Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen im Inland
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Tel.: +49 (30)-18401-7201
Fax: +49 (30)-18401-7209
E-Mail: KaB-Islamabad[at]bbr.bund.de (das [at] bitte durch ein @ ersetzen)

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