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Deutscher Hochschulbaupreis 2018

Die Deutsche Universitätsstiftung lobt unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) den Deutschen Hochschulbaupreis aus. Der Preis wird durch ein Preisgeld der Eberhard-Schöck-Stiftung in Höhe von 25.000 Euro unterstützt.

Mit dem Preis sollen beispielhafte Hochschulgebäude oder -ensembles ausgezeichnet werden, sei es als Neubau, Sanierung oder Modernisierung, die eine besondere baukulturelle Qualität aufweisen bzw. von vorbildlichem Umgang mit historischer Bausubstanz zeugen. Sie sollen in herausragender Weise ästhetische und funktionale Gesichtspunkte vereinen und als Hochschulgebäude für Studierende und Hochschullehrende attraktiv sein. Sie sollen dem nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Hinsicht verpflichtet sein und positiv zur Gestaltung des öffentlichen Raumes beitragen. Bauliche Lösungen, die in besonderem Maße die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit für alle Menschen ermöglichen sind wünschenswert.
Vor dem Hintergrund der weltweiten Bemühungen um eine Verringerung der CO2-Emissionen und der Notwendigkeit eines Ressourcen schonenden Bauens sollen ganzheitliche Konzeptionen ausgezeichnet werden, die eine zukunftsweisende architektonische Gestalt- und Nutzungsqualität mit hoch energieeffizienten Maßnahmen vereinen. Damit sollen Anregungen für zukünftige Planungen gegeben und eine breite Öffentlichkeit auf die heutigen und künftigen Belange nachhaltigen Bauens im Sinne der Baukultur aufmerksam gemacht werden.

Zugelassen zur Teilnahme sind Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur und des Städtebaus, die nach dem 1. Januar 2015 in Deutschland fertig gestellt und ihrer Bestimmung übergeben wurden.

Zur Einreichung berechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland in Kooperation mit den hauptverantwortlich für den Entwurf zeichnenden Architekten.

Jedes Objekt kann nur einmal eingereicht werden.


Beurteilung

Die eingereichten Arbeiten werden beurteilt nach:

  • Funktionalität für Studierende, Lehrende und Forschende
  • Entwurfsidee und Gestaltungsqualität
  • gestalterischem, konstruktivem, technischem und sozialem Innovationsgehalt
  • Nachhaltigkeit, insbesondere energetische Qualität, hohem Nutzerkomfort, Flexibilität, ökologische Aspekte
  • Einbindung in das räumliche Umfeld

Die Jury

  • Monika Thomas, Architektin und Abteilungsleiterin B im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Prof. Dr. Klaus Sedlbauer, Leiter des Fraunhofer Instituts für Bauphysik, Valley für die Eberhard-Schöck-Stiftung, Baden-Baden
  • Dr. Michael Hartmer, Geschäftsführer der Deutschen Universitätsstiftung
  • Prof. Dr. Helmut Schmidt, Präsident der TU Kaiserslautern
  • Christoph Ingenhoven, Architekt, Preisträger des HBP 2016, ingenhoven architects
  • Prof. Georg Augustin, Architekt, augustinundfrank Architekten
  • Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow, Architektin, Cobe Architekten
  • Friederike Meyer, Journalistin, Baunetz
  • Professor Martin Fröhlich, Architekt, AFF Architekten


Stellvertretende Jurymitglieder:

  • Peter Zirkel, Architekt, F 29 Architekten
  • Petra Wesseler, Architektin und Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung

Vorprüfung

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 2

Preis und Auszeichnungen

Die Gesamtpreissumme beträgt 25.000 Euro.
Der deutsche Hochschulpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Für bis zu zwei weitere Auszeichnungen à 5.000 Euro stehen weitere 10.000 Euro zur Verfügung.
Die Jury kann einstimmig die Gesamtpreissumme anders aufteilen oder, falls nicht genügend preiswürdige Objekte eingereicht werden, reduzieren.
Ausgezeichnet werden die Bauherren mit einer Urkunde und der Hälfte des Geldpreises, die Entwurfsverfasser mit einer Urkunde und der Hälfte des Geldpreises.
Für das prämierte Gebäude erhält die jeweilige Hochschule darüber hinaus eine im Bereich des Haupteingangs anzubringende Plakette.

Die Entscheidung der Jury wird am 09. April 2018 auf der Gala der Deutschen Wissenschaft bekannt gegeben. Alle Teilnehmer sowie die Presse und Fachpresse werden über das Ergebnis informiert.

Einzureichende Unterlagen

Zur Beurteilung sind ausschließlich die folgenden Unterlagen einzureichen:

– das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular (Formblatt 1)
– Erläuterungsbericht mit Beschreibung der Maßnahmen zur Energieeffizienz und zur Nachhaltigkeit in deutscher Sprache (Formblatt 2)
– Lageplan, beurteilungsrelevante Grundrisse, Schnitte und Ansichten
– Fotografien: Außenaufnahmen vom Gebäude / Ensemble im städtebaulichen Kontext sowie Innenaufnahmen, die Aufschluss geben über die Unterbringung der jeweiligen hauptsächlichen Nutzung

Alle Unterlagen sind außerdem in digitaler Form als pdf oder jpg/tiff auf USB-Stick oder CD-ROM einzureichen. Die Darstellung ist pro eingereichtes Objekt auf einem Plan DIN A1, Querformat, einseitig bedruckt, gerollt, zu beschränken. Städtebauliche Ensembles gelten als ein Objekt. Formatüberschreitungen oder Verstöße gegen das vorgegebene Format führen zum Ausschluss. Eine Rücksendung der eingereichten Unterlagen erfolgt nicht.
Darüber hinausgehende Unterlagen und Modelle sind nicht zugelassen.

Bewerbungsunterlagen

Auslobungstext

Bewerbungsbogen

Erläuterungsbericht


Termine


Die zur Teilnahme geforderten Unterlagen müssen für den Empfänger kostenfrei bis zum 16. November 2017, 16:00 Uhr eingegangen sein bei:

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A2 Kennwort: Deutscher Hochschulbaupreis 2018
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin

Als Zeitpunkt der Einlieferung gilt auch der Poststempel oder das auf dem Einlieferungsschein eines Transportunternehmens vermerkte Datum. Den Nachweis über die fristgerechte Einlieferung hat der Teilnehmer zu führen.

Teilnahmebedingungen

1. Teilnahmeberechtigt sind alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen in Deutschland gemeinsam mit dem/den verantwortlichen Entwurfsverfasser/n. Jedes Objekt kann nur einmal eingereicht werden. Die Entwurfsverfasser müssen zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sein (d.h. in Deutschland Kammermitgliedschaft). Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und der Richtlinie 2001/19/EG gewährleistet ist.
2. Mit der Teilnahme an dieser Auslobung werden die hier festgelegten Bestimmungen anerkannt. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
3. Den Teilnahmeberechtigten ist es freigestellt, Bau- werke oder Gebäudeensembles einzureichen, die nach dem 1. Januar 2015 in der Bundesrepublik Deutschland fertig gestellt wurden.
4. Mit der Teilnahme bestätigt der/die Bewerber/in, dass er/sie geistige/r Urheber/in der eingereichten Arbeit ist.
Veröffentlichung der Ergebnisse
Die Deutsche Universitätsstiftung, das BMUB und der Hauptsponsor sowie ihre Beauftragten haben das Recht, die prämierten Arbeiten mit allen eingereichten und weiteren für eine Publikation notwendigen Unterlagen (Fotos, Planmaterial usw.) im Rahmen von Ausstellungen und in sonstigen Publikationen sowie im Internet zur Dokumentation des Deutschen Hochschulbaupreises 2018 honorarfrei unter Namensnennung der/des Verfasser/s zu veröffentlichen.
Die Teilnehmenden bestätigen mit ihrer Einreichung, dass sie und ihre Bauherren sowie die Urheber der Fotografien mit den oben genannten Veröffentlichungen einverstanden sind und stellen die hierfür notwendigen Unterlagen honorar- und kostenfrei zur Verfügung.

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