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Werkstatt für behinderte Menschen Wassersportallee in Berlin-Grünau

AußenansichtAußenansicht Quelle: Union Sozialer Einrichtungen gGmbH (U.S.E.)

ZUWENDUNGSEMPFÄNGER/BAUHERRUnion Sozialer Einrichtungen gGmbH
ZUWENDUNGSGEBERLandesamt für Gesundheit und Soziales
Bundesanstalt für Arbeit
Stiftung Deutsche Klassenlotterie
BAUFACHLICHE BETREUUNGBundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A2 Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen
Beate Hückelheim-Kaune; Birgit Kloppe
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
ARCHITEKTENMKS Architekten-Ingenieure, Spremberg
TRAGWERKSPLANERDipl.-Ing. Rüdiger Jockwer & Partner
TECHNISCHE AUSRÜSTUNGLph 1-3 Klaus Engelhardt & Partner
Lph 3-9 Dipl.-Ing. H. Hetebrüg
FREIANLAGENBernd Süßkow GmbH
PROJEKTSTEUERERNITEC GmbH bis Oktober 2007
GRUNDSTÜCKSGRÖSSEca. 6.150
BRUTTOGRUNDFLÄCHEca. 3.800
HAUPTNUTZFLÄCHEca. 2.380
GESAMTKOSTEN
ca. 5,8 Mio. Euro
BAUBEGINNNovember 2006
FERTIGSTELLUNGMai 2008

Die Zuwendungsmaßnahme umfasst die Erweiterung und den Umbau der bestehenden Werkstatt für behinderte Menschen in der Wassersportallee 2 in Berlin-Grünau von jetzt 35 Teilnehmerplätzen auf 150 Plätze. Mit der Erweiterung der Gebäudekapazität ist auch die Erweiterung der Nutzungsbereiche verbunden. In der Werkstatt in der Wassersportallee sind überwiegend Teilnehmer mit psychischer Behinderung beschäftigt.

Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgte durch den Zuwendungsempfänger nach Durchführung von Verhandlungsverfahren nach VOF. Für die Vergabe der Planungsleistungen Gebäude wurden nach Teilnehmerwettbewerb vier Büros ausgewählt eine Entwurfskizze anzufertigen und im Verhandlungsgespräch vorzustellen. Dem Büro MKS Architekten-Ingenieure wurde danach der Zuschlag für die Planungsleistungen Gebäude erteilt.

Das Grundstück Wassersportallee 2 ist im Besitz des Zuwendungsempfängers. Es handelt sich um ein Frontgrundstück in Wasserlage mit dazugehörigen Steganlagen. Von den auf dem Grundstück befindlichen Gebäuden (Bootshalle mit anschließendem Büro- und Gewerbegebäude einschließlich Vereinsgaststätte) blieb die Bootshalle erhalten und erhielt ein ausbaufähiges Dachgeschoss durch Einbau einer Zwischendecke sowie eines neuen Dachs, ausgeführt als Pultdach.

Der sich anschließende bestehende Altbau wurde abgerissen. An seiner Stelle wurde ein dreigeschossiger Ersatzbau errichtet mit einem gestaffelten Pultdach.

Angrenzend an den Ersatzbau wurde ein ebenfalls dreigeschossiger Neubau parallel zur Wassersportallee errichtet mit in der Höhe zurückgesetzten Staffelgeschossen. Die Dachfläche besteht aus einer Kombination aus begehbaren Flachdachflächen und einem flach geneigten Pultdach über dem obersten Geschoss. Das Gebäude ist nicht unterkellert.

Das Gebäude wurde in Massivbauweise aus Kalksandsteinmauerwerk mit Wärmedämmverbundsystem errichtet mit teilweiser Ausführung von Holzständerwänden in Leichtbauweise bei den nichttragenden Außenwänden des Neubaudachgeschosses.

Durch die Baumaßnahme wurden insgesamt 10 verschiedene Werkstattbereiche für 150 behinderte Menschen in dem Gebäude untergebracht:

  1. Gastronomie und Pensionsbetrieb
  2. Bootsservice, Werftbetrieb
  3. Marina
  4. Hauswirtschaft
  5. Wäscherei
  6. Equipment, Lagerung und Verleih (Stewarding)
  7. Haustechnischer Dienst
  8. Holzbe- und verarbeitung
  9. Garten- und Landschaftsbau
  10. Patisserie

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