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Überbetriebliche Ausbildungsstätten (ÜBS)

Kleine und mittlere Betriebe bilden mehr als zwei Drittel aller Jugendlichen aus, die eine betriebliche Ausbildung aufnehmen. Diese Unternehmen sind jedoch aufgrund ihrer Größe oder ihrer besonderen Spezialisierung nicht immer in der Lage, alle geforderten Ausbildungsinhalte, die nach den Ausbildungsordnungen für die jeweiligen Berufe vorgesehen sind, am Arbeitsplatz selbst zu vermitteln.

Deshalb bieten Bildungsstätten überbetriebliche Ausbildungsabschnitte an, in denen die betriebliche Aus- und Fortbildung ergänzt werden soll und darüber hinaus auch weitergehende berufliche Qualifikationen (wie z. B. Meisterausbildungen) angeboten werden. Diese überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) stehen oft in der Trägerschaft von Selbstverwaltungskörperschaften der jeweiligen Wirtschaftszweige.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Träger der Bildungsstätten insbesondere durch Investitionskostenzuschüsse. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat gemäß dem Berufsbildungsförderungsgesetz die Aufgabe, "nach allgemeinen Verwaltungsvorschriften des zuständigen Bundesministers die Planung, Errichtung und Weiterentwicklung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten zu unterstützen".

Die Förderung erfolgt auf der Grundlage der Richtlinien für die Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS) und ihrer Weiterentwicklung zu Kompetenzzentren vom 15. September 2005. Die Gewährung von Zuwendungen durch das Bundesinstitut für Berufsbildung erfolgt zudem nach den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zu den §§ 23, 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO).

Betreuung im BBR: Referat A2 Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen

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