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Kunst am Bau

Dokumentation 15. Werkstattgespräch: QUO VADIS KUNST AM BAU? KUNST ALS REPRÄSENTATION UND DENKANSTOSS erschienen

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Titelbild 15. WerkstattgesprächQuelle: BBR

Kunst am Bau ist integrales Element der Baukultur in Deutschland und Teil der Bauherrenaufgabe des Bundes. Denn Kunst am Bau kann entscheidend zu Qualität und Aussage von Bauwerken beitragen. Kunst am Bau und Architektur sind öffentliche Künste: sie sind allgemein zugänglich und dauerhaft präsent, sie sind Ausdruck des kulturellen Selbstverständnisses und Spiegel der Schöpfungsgabe eines Landes und damit nationale Visitenkarten. Die Stärkung von Kunst am Bau ist dem Bund daher ein wichtiges Anliegen: Realisierte Kunst-am-Bau-Projekte (Seite wird überarbeitet)

Die Beteiligung bildender Künstlerinnen und Künstler bei Baumaßnahmen des Bundes unterliegt entsprechenden Verfahrensregeln, die in der Richtlinie zur Durchführung von Bauaufgaben des Bundes beschrieben sind: Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Ergänzend und konkretisierend wurde hierzu 2005 vom Bundesbauministerium der Leitfaden Kunst am Bau entwickelt, der im Herbst 2012 aktualisiert und fortgeschrieben wurde: Leitfaden Kunst am Bau (2012).

Kunst am Bau muss bestimmten Kriterien genügen: Erwartet wird ein eigenständiger künstlerischer Beitrag zur Bauaufgabe, der einen Bezug zur Architektur oder zur Funktion des Bauwerks herstellt und durch künstlerische Qualität und Aussagekraft beeindruckt. Hierfür lobt der Bund regelmäßig Kunst am Bau Wettbewerbe aus, die zumeist als offene oder beschränkt offene Verfahren durchgeführt werden. Die Kosten für Kunst am Bau werden aus dem Bautitel bestritten. Bei großen Baumaßnahmen werden 0,5 %, bei kleineren bis zu 1,5 % der Bauwerkskosten für Kunst am Bau eingesetzt. Wettbewerbe Kunst am Bau

Kunst am Bau hat beim Bund eine lange Tradition, die bis in die Weimarer Republik zurückreicht. Seit der Empfehlung des Deutschen Bundestags 1950, bei allen Bundesbauten einen festen prozentualen Anteil der Bausumme für Kunst am Bau einzusetzen, sind im Auftrag des Bundes zahlreiche herausragende Kunstwerke entstanden. Der auf unzählige Standorte in Deutschland und in der gesamten Welt verteilte Bestand kann als einzigartige Sammlung zeitgenössischer Kunst gelten. Ein Überblick über diesen Bestand wurde erstmals anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums im Jahr 2010 präsentiert: Jubiläum 60 Jahre Kunst am Bau.

Neben der praktischen Umsetzung von Kunst am Bau trägt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit Werkstattgesprächen und Publikationen dazu bei, den Diskurs über Kunst am Bau zu fördern und Kunst am Bau als baukulturelle Aufgabe in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses zu rücken: Werkstattgespräche.

Ein Sachverständigenkreis berät das BMUB bei projektübergreifenden Grundsatzfragen. Zu den Grundsatzfragen gehören die Evaluation der Kunst am Bau Praxis des Bundes, die Verbesserung des Informationsflusses zwischen Künstlerinnen und Künstlern und den Bauverwaltungen, die Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung von Kunst am Bau sowie die Stärkung des Engagements anderer öffentlicher und privater Bauherren für Kunst am Bau: Sachverständigenkreis.

Für die Einordnung der Leistungen und die Evaluierung der Kunst-am-Bau-Praxis des Bundes sind mehrere Forschungsaufträge vergeben worden und eine Reihe von Publikationen erschienen: Forschungen und Veröffentlichungen.

Weitere Informationen zum Thema "Kunst am Bau" erhalten Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB): Kunst am Bau BMUB.

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