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13. Werkstattgespräch: Kunst am Bau, im Raum, am Platz, vor Ort – Über das Verhältnis von Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum

Montag, 14. Oktober 2013, 19 Uhr
Städtische Galerie im Lenbachhaus München, Luisenstr. 33, 80333 München

Das 13. Werkstattgespräch Kunst am Bau des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Kooperation mit der Städtischen Galerie im Lenbachhaus befasste sich mit Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum als zwei Ausprägungen des Bestrebens, Kunst ins Volk, in die Mitte der Bevölkerung zu bringen – Kunst als Anregung und Bildungsangebot, Kunst als Teil des Lebens. Mit der Zeit differenzierten sich die Anforderungen: Kunst am Bau soll auf den Ort, den Bau oder die Institution Bezug nehmen, Kunst im öffentlichen Raum hingegen Bereicherung, Aufwertung für soziale Orte usw. sein. Trotzdem werden im Diskurs die beiden Begriffe oft synonym verwendet – ist das sinnvoll? Was unterscheidet Kunst am Bau von Kunst im Stadtraum und von kuratierten Veranstaltungen wie Skulptur Projekte Münster? Lassen sich partizipative, interventionistische, temporäre und virtuelle künstlerische Ansätze mit den spezifischen Anforderungen von Kunst am Bau verbinden? Was bedeutet "ortsspezifisch" im öffentlichen Raum bzw. in Bezug auf den Bau? Gibt es Grenzen für aktuelle künstlerische Ausdrucksformen bei Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum? Welches Repräsentations- und Selbstdarstellungsbedürfnis steht hinter dem staatlichen Engagement für Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum? Welchen Beitrag kann Kunst am Bau für den öffentlichen Raum leisten? Diese und andere Fragen wurden von Fachleuten aus dem wissenschaftlichen und musealen Bereich, von Akteuren aus der Verwaltung sowie dem Publikum diskutiert.

MDir Günther Hoffmann, Leiter der Abteilung Bauwesen im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), und Prof. Dr. Helmut Friedel, Direktor des Lenbachhauses München, begrüßten das Publikum. Nina Oswald, QUIVID, stellte in einem Kurzvortrag das Kunst-am-Bau-Programm der Stadt München dar und Beate Hückelheim-Kaune berichtete aus der Kunst-am-Bau-Praxis des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Neben diesen beiden Referentinnen war das von Dr. Anne Schmedding moderierte Podium mit folgenden Teilnehmern besetzt:

Prof. Dr. Florian Matzner, Akademie München
Dr. Matthias Mühling, Lenbachhaus
Susanne Titz, Museum Abteiberg Mönchengladbach

Das Werkstattgespräch in München war das dreizehnte in einer Reihe, die das BMVBS initiiert hat, um den Diskurs über Kunst am Bau zu befördern und Kunst am Bau als baukulturelle Aufgabe in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses zu rücken. Weitere Informationen über Kunst am Bau und die Aktivitäten des Bundes sowie Downloads von Broschüren und Forschungsergebnissen unter: Kunst-am-Bau-in-Deutschland.

Kontakt und Information:
Dr. Ute Chibidziura, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung,
Tel. 030-18-401-8117, KunstamBau@bbr.bund.de

Die Dokumentation steht zum Download bereit.


Zusatzinformationen

Kontakt

Dr. Ute Chibidziura
Referat A 2 - , Projektentwicklung, Wettbewerbe und Zuwendungsmaßnahmen im Inland 
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Tel.: +49 30 18401-7201
Fax: +49 30 18401-7209

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