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Forschungen und Veröffentlichungen zu Kunst am Bau

Für die Einordnung der Leistungen und die Evaluierung der Kunst-am-Bau-Praxis des Bundes werden laufend Forschungsaufträge vergeben.

Kurzdokumentation von 400 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes 1950-2010

Die beiden jüngsten Forschungsergebnisse zur Kunst am Bau im Auftrag des Bundes präsentieren je 200 Kurzdokumentationen von Kunst-am-Bau-Werken aus der Zeit von 1950-1979 bzw. 1980-2010. Sie bezeugen damit die enorme Vielfalt der künstlerischen Arbeiten wie auch die Bandbreite der Bauaufgaben des Bundes. In den katalogartigen Zusammenstellungen wird jedes Kunstwerk in seinem architektonischen Zusammenhang vorgestellt und in Hinblick auf den Werkzusammenhang des künstlerischen Oeuvres sowie des allgemeinen Kunstgeschehens der Zeit gewürdigt. Ergänzt werden die Einzeldarstellungen durch eine vorangestellte überblickshafte Zusammenschau und Auswertung der künstlerischen Positionen, die das gesamte Spektrum von eher ‚dekorativ‘ bis zu ausgesprochen ‚autonom‘ widerspiegeln und sowohl punktuell begrenzte Maßnahmen wie auch integrierte künstlerische Konzeptionen umfassen.

Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes 1950-1979
bearbeitet von Dr. Claudia Büttner, München und Dr. Christina Lanzl, Berlin

ISSN 1868-0097, urn:nbn:de:101:1-2015022712496
BBSR-Online-Publikation 12/14, Hrsg.: BBSR, Dezember 2014
KaB - Dokumentation 200 Kunstwerke 1950-1979

Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes 1980-2010
bearbeitet von Dr. Martin Seidel, Bonn und Dr. Johannes Stahl, Köln
ISSN 1868-0097, urn:nbn:de:101:1-201502279442

BBSR-Online-Publikation 13/14, Hrsg.: BBSR, Dezember 2014
KaB - Dokumentation 200 Kunstwerke 1980-2010


Dokumentation von 50 Kunst-am-Bau-Werken

Um das Engagement und die Leistungen des Bundes für Kunst am Bau in der Öffentlichkeit darzustellen, wurde eine Dokumentation von 50 ausgewählten Kunst-am-Bau-Projekten erarbeitet, die in den letzten Jahren im Auftrag des Bundes im In- und Ausland entstanden sind. Die Dokumentation umfasst eine übergreifende Einführung zur im Auftrag des Bundes zwischen 2006 und 2012 entstandenen Kunst am Bau und eine Präsentation der einzelnen Kunstwerke in Form eines Kataloges. In diesem wird die Kunst in ihrem baulichen Kontext in Bild und Text vorgestellt. Ergänzt werden die Ausführungen durch Kurzinformationen zur Architektur, zur Kunst und zu den Künstlern.

Wichtige Zentren für die Kunst am Bau des Bundes zwischen 2006 und 2012 sind weiterhin Berlin und Bonn. Zudem haben sich zahlreiche in den Bundesländern angesiedelte Bundeseinrichtungen sowie verschiedene Kultur-, Technik- und Wissenschaftseinrichtungen, die vom Bund Zuwendungen erhielten und in diesem Rahmen Kunst am Bau realisierten, zu wichtigen Kunst-am-Bau-Standorten entwickelt. Auch die im Umbruch begriffene Bundeswehr erhielt an mehreren Standorten interessante Kunst am Bau. Als politisch wichtige Auslandsbauten wurden die Kanzlei und Residenz der Deutschen Botschaft in Duschanbe sowie die Botschaft Warschau, der erste öffentliche deutsche Bau in Polen seit dem Zweiten Weltkrieg, in die Betrachtung miteinbezogen.

Wissenschaftliche Begleitung
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Bearbeitung
Dr. Martin Seidel, Bonn

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Dr. Ute Chibidziura ute.chibidziura@bbr.bund.de

BMVBS-Online-Publikation, Nr. 05/2013, Hrsg. BMVBS, 2013
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Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes seit 1950

Um das Engagement und die Leistungen des Bundes für Kunst am Bau in der Öffentlichkeit darzustellen, war eine Kurzdokumentation von 200 ausgewählten Kunst-am-Bau-Projekten zu erarbeiten, die seit 1950 im Auftrag des Bundes im In- und Ausland entstanden sind. Unter Berücksichtigung und Auswertung von Bestandslisten, Fotosammlungen, Publikationen, Archivunterlagen und eigenen Recherchen wurde im Rahmen des Forschungsauftrages eine Grobübersicht mit knapp 1000 Kunst-am-Bau-Werken erstellt, aus denen 200 ausgewählt und vorgestellt wurden. Die ausgewählten Arbeiten umfassen herausragende Kunst-am-Bau-Projekte sowohl in den Ländern als auch Projekte in Berlin und im Ausland und repräsentieren unterschiedliche Kunstgattungen, Konzeptionen und Vergabeverfahren.

Die einzelnen Kunstwerke werden in Bild und Text vorgestellt, der die künstlerische Idee beschreibt und das Kunstwerk in seiner räumlichen Einbindung in die Architektur sowie hinsichtlich seiner Stellung im Werkzusammenhang würdigt. Ergänzend hierzu finden sich Kurzvitae der Künstler sowie Literatur- und Ausstellungshinweise. Als Einführung und Resümee ist dem Katalogteil eine übergreifende Darstellung der Entwicklung und der wichtigsten Stationen der Kunst am Bau an Bundesbauten in sechs Jahrzehnten vorangestellt, der die Vielfalt und Bandbreite der Kunst im Auftrag des Bundes veranschaulicht und den Beitrag des Bundes zum Kunstgeschehen seit dem Zweiten Weltkrieg verdeutlicht.

Bearbeitung
Dr. Constanze von Marlin und Dr. Anne Schmedding

Die Arbeit ist als Online-Publikation erschienen:

BMVBS-Online-Publikation 25/12, Hrsg.: BMVBS, Dezember 2012
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Kunst am Bau im internationalen Vergleich

Kunst am Bau ist in Deutschland eine Selbstverpflichtung des Bauherrn Bund, die er aus einem baukulturellen Anspruch heraus eingeht. Seit 1950 wird Kunst am Bau in Deutschland an Bauten für Institutionen mit gesamtstaatlicher Bedeutung realisiert. In anderen europäischen Staaten gibt es ebenfalls Kunst am Bau bzw. Kunst im öffentlichen Raum als staatliche Bauherrenaufgabe, wobei die Regelungen dazu wie auch die Umsetzungspraxis und der baukulturelle Stellenwert recht unterschiedlich ausfallen.
Aufgabe des Forschungsprojektes war es, die Kunst-am-Bau-Praxis der Bundesrepublik Deutschland einschlägigen Aktivitäten anderer öffentlicher Bauherren im europäischen Ausland gegenüberzustellen. Hierfür Dabei war zunächst ein grundsätzlicher Überblick über die Kunst-am-Bau-Praxis in Europa zu erarbeiten und das Engagement von fünf europäischen Ländern vertieft zu untersuchen und an konkreten Beispielen zu veranschaulichen.

Bearbeitung
Dr. Martin Seidel

Die Arbeit ist als Online-Publikation erschienen:

BMVBS/ BBSR (Hrsg.): Kunst am Bau im internationalen Vergleich. BMVBS-Online-Publikation 15/12, (Hrsg.): BMVBS, Juli 2012
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Kunst am Bau bei Deutschen Botschaften und anderen Auslandsbauten

Im Rahmen des Forschungsauftrags wurde eine bislang einzigartige Darstellung und Dokumentation der im staatlichen Auftrag erstellten Kunst am Bau an Deutschen Botschaften und anderen Auslandsbauten erarbeitet, die einen Überblick über die Kunst am Bau in der ganzen Welt gibt und den Bogen von der frühen Nachkriegszeit bis in die jüngste Gegenwart spannt. Aus der Gesamtheit der Kunst am Bau Projekte an deutschen Auslandsniederlassungen seit Gründung der Bundesrepublik wurden unter Berücksichtigung verschiedener Kunstgattungen und Konzeptionen 45 aussagekräftige Beispiele ausgewählt und vertieft untersucht. Hierbei wurde sowohl die räumliche Einbindung des Kunstwerks in die Architektur beleuchtet, als auch der Einfluss des örtlichen Kulturkreises auf Präferenzen bei Kunstformen, Themen und Künstler hinterfragt. Die Ergebnisse wurden in Wort und Bild ausführlich dokumentiert und durch eine zusammenfassende Auswertung und Würdigung der Kunst am Bau an Auslandsniederlassungen in 60 Jahren im Kontext der politischen Entwicklungen ergänzt.

Bearbeitung
Dr. Martin Seidel

Die Arbeit ist als Online-Publikation erschienen:

BMVBS/ BBSR (Hrsg.): Kunst am Bau bei Deutschen Botschaften und anderen Auslandsbauten. BMVBS-Online-Publikation 11/11, (Hrsg.): BMVBS, September 2011
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Geschichte der Kunst am Bau in Deutschland

Kunst am Bau bezeichnet Kunst in staatlichem Auftrag, die im Zusammenhang mit öffentlichen Hochbaumaßnahmen geschaffen wird.
In der vorliegenden Arbeit wird eine Darstellung und Bewertung der im staatlichen Auftrag erstellten Kunst am Bau geliefert, die den Bogen vom Beginn der Förderung in der Weimarer Republik bis zu den Konzepten der Nachwendezeit spannt. Ausgehend von ersten Regelungen in der Weimarer Republik und der Kunst-am-Bau-Praxis des Dritten Reiches werden die entsprechenden Regularien in der DDR wie in der Bundesrepublik ausführlich kommentiert und die Ergebnisse der seit neun Jahrzehnten währenden staatlichen Kunstbeauftragung anhand entsprechender Projektbeispiele vorgestellt. Dabei werden die Gründe des Bundes für die Selbstverpflichtung zur Förderung von Kunst am Bau ebenso hinterfragt wie deren Wandel in Bezug auf die künstlerischen Ergebnisse dargestellt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Dokumentation aussagekräftiger Kunst-am-Bau-Projekte in Wort und Bild, die einen repräsentativen Überblick über die Kunst am Bau Praxis in Deutschland geben.

Auftragnehmerin: Dr. Claudia Büttner

BMVBS (Hrsg.): Geschichte der Kunst am Bau in Deutschland, Berlin 2011
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Kommentierte Synopse zur Kunst am Bau bei Bund und Ländern

Bei den Baumaßnahmen des Bundes werden, wenn Zweck und Bedeutung des Gebäudes es rechtfertigen, Werke bildender Künstler integriert. Die vorliegende Studie ist eine Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation der Kunst am Bau auf der Ebene der 16 Bundesländer. Durch einen Vergleich der Handlungsanweisungen, Verwaltungsstrukturen, Verfahren und Realisationen seit 1990 in den Ländern mit den Maßnahmen des Bundes wird eine Gesamtschau zu den Grundlagen der Kunst am Bau in der Bundesrepublik angestrebt.

Auftragnehmerin: Dr. Claudia Büttner
Projektabschluss: 12/10

Die Studie ist als BMVBS-Online-Publikation erschienen:

BMVBS/BBSR (Hrsg.): Kommentierte Synopse zur Kunst am Bau bei Bund und Ländern. BMVBS-Online-Publikation 05/11, Hrsg.: BMVBS, Februar 2011
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Kunst am Bau bei privaten Bauherren

Anders als der Bund, der für Kunst am Bau - als Teil der Bauherrenaufgabe des Bundes - öffentliche Mittel einsetzt und daher entsprechenden Verfahrensregelungen unterliegt, sind private Bauherren frei, sich nach eigenem Ermessen für Kunst am Bau zu engagieren und sich dabei vielfältiger Verfahrens- und Finanzierungsmodelle zu bedienen. Um die Evaluierung von Kunst am Bau Verfahren und die Einordnung der Leistungen zu ermöglichen, sollte die Kunst am Bau Praxis des Bundes jener von privaten Bauherren gegenüber gestellt werden. Ziel war es, die von privaten Bauherren angewandten Verfahrens- und Finanzierungsmodelle kennen zu lernen, die Übereinstimmungen und Unterschiede zur Praxis des Bundes zu untersuchen und Anregungen für Verbesserungen zu gewinnen. Im Besonderen interessierten die Gründe privater Bauherren, sich für Kunst am Bau zu engagieren und der für sie damit verbundene Mehrwert. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines Expertengesprächs mit Vertretern der untersuchten Unternehmen/Institutionen diskutiert und in einer Projektdokumentation zusammengefasst.

Auftragnehmerin: Dr. Claudia Büttner
Projektabschluss: 12/08

Die Expertise ist als BBSR-Online-Publikation erschienen:

BMVBS/BBSR (Hrsg.): Kunst am Bau bei privaten Bauherren. BBSR-Online-Publikation Nr. 33/2009, Bonn 2009
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Weitere Publikationen

BMVBS (Hrsg.): Jubiläumsedition 60 Jahre Kunst am Bau, Berlin 2010

BMVBS (Hrsg.): Kunst am Bau. Projekte des Bundes 2000-2006, Berlin 2007 (vergriffen)

BMVBS (Hrsg.): Kunst am Bau. Die Projekte des Bundes in Berlin, Berlin 2002 (vergriffen)

Dokumentationen der Werkstattgespräche

Zusatzinformationen

Kontakt

Dr. Ute Chibidziura
Referat A 2 - , Projektentwicklung, Wettbewerbe und Zuwendungsmaßnahmen im Inland 
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Tel.: +49 30 18401-7201
Fax: +49 30 18401-7209

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