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Bundesrechnungshof

Liegenschaft Adenauerallee Nord
Langfristige Unterbringung des Bundesrechnungshofes in Bonn

Bundesrechnungshof AußenansichtQuelle: BBR

ARCHITEKT

Architekturbüro Walter von Lom PlanungsGmbH, Köln

FLÄCHE
PROJEKTKOSTEN
Brutto-Grundfläche: 32.113 /Hauptnutzfläche: 13.542
3,9 Mio. EURO
BAUBEGINN
FERTIGSTELLUNG
01 / 2000
06 / 2000

WEITERE BETEILIGTE

Projektcontrolling: Drees & Sommer, Köln

Tragwerksplanung:
Generalplaner Walter von Lom GmbH / Horz + Ladewig GmbH, Köln

Technische Gebäudeausrüstung:
Generalplaner Walter von Lom GmbH / Alhäuser + König GmbH, Hachenburg

Mit Kabinettbeschluss vom 11. Oktober 1996 wurde die Unterbringung des Bundesrechnungshofes im Zuge der Verlegung seines Hauptsitzes von Frankfurt nach Bonn in der bundeseigenen Liegenschaft Adenauerallee-Nord festgelegt. Die mit Umzug des Auswärtigen Amtes nach Berlin freigewordenen Gebäude 08, 20 und 21 wurden in einer sechsmonatigen Bauzeit für eine Nutzung durch den Bundesrechnungshof hergerichtet.

Bei den Gebäuden 81/83/85 in der Adenauerallee handelt es sich um das in den Jahren 1953-1954 erstellte ehemalige Postministerium (Gebäude 08 und 20) sowie um ein Bürgerhaus aus dem Jahr 1897 (Gebäude 21). Der Gebäudekomplex besteht aus vier ein- und zweihüftigen Bürotrakten, die ein Quadrat mit Innenhof bilden (Gebäude 08). Das Gebäude 20 ist als Ergänzungsflügel mit einer Brücke an den Gebäudekomplex angebunden. Die Baukörper sind drei- bzw. fünfgeschossig und staffeln sich zur Rheinfront. Die gesamte Liegenschaft steht unter Denkmalschutz. In den Jahren 1988-1989 wurde mit Einzug des Auswärtigen Amtes eine Kernsanierung des Gebäudes 08 durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurde der Gebäudekomplex um eine Tiefgarage, einen Kantinenbauteil an der Rheinseite und ein Rechenzentrum erweitert. Für die Herrichtung der Liegenschaft für die Nutzung durch den Bundesrechnungshof waren danach nur noch geringe Arbeiten erforderlich (Pinselsanierung). Die IT-Technik wurde auf den neuesten technischen Stand gebracht, die Teppichböden wurden erneuert sowie die Anstriche überholt. Im vormals für Konferenzen genutzten Kontinentensaal wurde eine Bibliothek eingerichtet. Da die Gebäude 20 und 21 bei der Sanierungsmaßnahme Ende der 80er Jahre nicht berücksichtigt worden waren, waren nunmehr umfassendere Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten erforderlich, die in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde erfolgten. Nach Einzug des Nutzers wurden ergänzende Maßnahmen ausgeführt. In diesem Zuge wurden die Aufzüge, die Küche und die Klimatechnik saniert.

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