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Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Liegenschaft - Villemombler Straße 76, 53123 Bonn

BMWi  LiegenschaftsbeschilderungBMWi - Liegenschaftsbeschilderung Quelle: BBR

NUTZER

 

 

 

Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)
2. Dienstsitz
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
FLÄCHE61.250 Bruttogeschossfläche
AKTUELLE PROJEKTE
  • Grundsanierung Haus K (Hochhaus) - fertiggestellt 2003
  • Neubau einer Poströntgenstelle - fertiggestellt 2006
  • Brandschutzsanierung der gesamten Liegenschaft
  • Energetische Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des 120-Millionen-Euro-Programm

Entstehungsgeschichte 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist ein Bundesministerium der Bundesrepublik Deutschland. Der Ursprung des Ministeriums geht zurück bis in das Kaiserreich. Kaiser Wilhelm II. unterzeichnete am 21. Oktober 1917 im Großen Hauptquartier den "Allerhöchsten Erlass über die Errichtung des Reichwirtschaftsamts". Zum ersten Chef des Reichswirtschaftsamts wurde der Nationalökonom Rudolf Schwander berufen, welcher jedoch krankheitsbedingt bereits nach einem Monat Amtszeit durch Freiherr von Stein abgelöst wurde. Der letzte Organisationsplan des Reichwirtschaftsministeriums ist datiert auf Ende 1943. Nach dem Krieg begann bereits im Herbst 1945 in den verschiedenen Zonen der von den Besatzungsmächten gesteuerte Aufbau einer deutschen Verwaltung. Nachdem am 10. Mai 1949 die Entscheidung für Bonn als vorläufige Hauptstadt der drei westlichen Besatzungszonen gefallen war, siedelte die damalige Verwaltung für Wirtschaft von Frankfurt nach Bonn um und fand hier ihre Heimat in der ehemaligen Gallwitz Kaserne im Stadtteil Duisdorf. 
1949 gilt als Gründungsjahr für das Bundesministerium für Wirtschaft. Die von Mai 1971 bis Dezember 1972 erfolgte Zusammenlegung mit dem Bundesministerium der Finanzen brachte die Umbenennung zum Bundesministerium für Wirtschaft und Finanzen mit sich. 1998 kam aus dem Forschungsbereich der Technologiebereich hinzu, so dass es fortan Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hieß.
2002 war das Ministerium drei Jahre mit Teilen des bisherigen Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung zum Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) vereinigt. Die Trennung der beiden Bereiche erfolgte 2005 unter der Bundesregierung unter Frau Merkel, so dass es seither wieder ein Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gibt.

Einfahrt mit Pförtnergebäude Einfahrt mit PförtnergebäudeEinfahrt mit Pförtnergebäude Quelle: BBR

Die Liegenschaft

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist auf dem Gelände der ehemaligen Gallwitzkaserne in Bonn- Duisdorf an der Villemombler Straße untergebracht. Die Gallwitzkaserne wurde in den 1936 bis 1938 zur Unterbringung von 564 Mann und 400 Pferden errichtet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Gallwitz Kaserne Sitz des Bundesministeriums für Wirtschaft. Den ostwärtigen Teil bezog später das Grenzschutzkommando West. Der Kasernenkomplex bestand ursprünglich aus fünf Unterkunftsgebäuden. Eine kontinuierliche Erweiterung der Liegenschaft erfolgte zwischen den Jahren 1950 bis 1986. Die Liegenschaft besteht heute aus 12 Verwaltungsbauten, 1 Werkstattgebäude und 1 Casino und wird neben dem BMWi auch durch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) genutzt.

Der durch das Grenzschutzkommando West genutzte Teil der Gallwitz Kaserne soll nunmehr in den nächsten Jahren veräußert werden und einer Wohnbebauung weichen.

BMWi- LageplanBMWi- Lageplan

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