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Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Liegenschaft Robert-Schuman-Platz

Umbau-, Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen im BMVI

FotoQuelle: BBR


GENERALPLANUNG
SANIERUNG
beyß Architekten, Bonn, mit ZWP Ingenieure Köln und Planungsbüro Dittrich, Neustadt/Wied
BRANDSCHUTZSieslack & Reiche, Bonn
PLANUNGSBEGINNJuli 2012
BAUBEGINNVorgezogene Maßnahmen: Juli 2013
Hauptmaßnahmen: Oktober 2015
FERTIGSTELLUNGDezember 2018
PROJEKTKOSTENca. 25,8 Mio. EURO
PROJEKTLEITUNGBBR Referat III B 3
FACHINGENIEUREBBR Referat III S 2

Die Liegenschaft des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) am Robert-Schuman-Platz 1 in  Bonn wurde  im September 1989 nach dreijähriger Bauzeit als Bundesverkehrsministerium (BMV)  eingeweiht und bezogen. 
Die Entwurfsplanung stammt von Deiß / Bargou Architekten, München; die Ausführungsplanung Bauausführung wurde dem Architekturbüro Eller Maier Walter, Düsseldorf  übertragen. Das sechsgeschossige Hauptgebäude hat einen sternförmigen Grundriss, wobei sechs Gebäudeflügel um einen zentralen Hallenbereich angeordnet sind. Die Maximalabmessungen betragen 185 Meter Länge, 135 Meter Breite sowie eine Höhe von circa 31,5 Meter (Oberkante Fußboden (OKF) 2. Untergeschoss (UG) bis Oberkante (OK) Dachaufbauten). Das Gebäude wurde als Stahlbeton-Skelettbau mit  Flachdach und einer gedämmten Naturstein- beziehungsweise Metall/Glas-Fassade ausgeführt.

Ein zeitgleich mit dem Hauptgebäude errichteter dreigeschossiger Erweiterungsbau hat einen langgestreckten achteckigen Grundriss und ist über einen erdgeschossigen Verbindungsgang mit dem Hauptgebäude verbunden. Die Maximalabmessungen betragen 80 Meter Länge, 20 Meter Breite sowie eine Höhe von circa 15 Meter (OKF UG bis OK Aufzugsmaschinenraum). Er wurde ebenfalls als Stahlbeton-Skelettbau mit Flachdach errichtet. Die Außenwände wurden mit einer Metall-Glasfassade ausgeführt, beide Gebäude bilden gestalterisch eine Einheit.

Bruttogrundfläche BGF (Haupt- und Erweiterungsbau): 65.610 Quadratmeter

Bruttorauminhalt BRI   (Haupt- und Erweiterungsbau): 265.190 Kubikmeter

Nachdem in den vergangenen Jahren bereits einzelne Baumaßnahmen ausgeführt wurden, wie zum Beispiel die Modernisierung und Erweiterung der IT-Vernetzung ( 2001), die Neugestaltung der Kantine (2008), die Sanierung der Tiefgarage (2009) wird das Gebäude nach 25-jähriger Nutzung einem umfassenden Maßnahmenpaket mit Brandschutz- und Energiesparmaßnahmen sowie der Erneuerung baulicher und technischer Anlagen unterzogen.

Dazu gehören im Wesentlichen:

- Ertüchtigung des Brandschutzes im Konferenzbereich

- Ertüchtigung der Rettungswege (Flurdecken, Türen) in den Büroetagen

- Errichtung einer Brandmelde-/Sprachalarmierungsanlage

- Errichtung einer zusätzlichen Netzersatzanlage

- Dachsanierung unter energetischen Gesichtspunkten

- Umrüstung der Beleuchtung in Fluren und der zentralen Halle in LED-Technik

- Erneuerung der Raumlufttechnischen Anlagen mit Wärmerückgewinnung

Eine besondere Herausforderung stellt die Bauausführung im laufenden Dienstbetrieb und unter den gegebenen Sicherheitsanforderungen eines Bundesministeriums dar.

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