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Kunst und Ausstellungshalle

Liegenschaft Friedrich-Ebert-Allee

Die Kunst- und Ausstellungshalle wurde von dem Wiener Architekten Gustav Peichl als signifikantes Bauwerk und Kommunikationszentrum entworfen, das der inhaltlichen Konzeption aus architektonischer Sicht Rechnung trägt. Der Grundriss beruht auf der Idee eines flexiblen Nutzungskonzepts.

Kunst und AusstellungshalleQuelle: Peter Oszvald, Bonn

Planung Architekt Gutav Peichel
Wien

Bruttogrundfläche


Bruttorauminhalt
Gesamtausstellungsfläche
Dachgarten
Gebäudehöhe
Grundfläche

32 033 BGF


156 833 BRI
5610
8000
12 m
96 x 96 m

Hinter den jeweils 96 m langen Fassaden des kubischen Baukörpers liegt eine 10 m tiefe Servicezone mit Büros, Werkstätten, Versammlungsräumen, Bibliothek und drei Ausstellungsgalerien. Das innere Quadrat teilt sich in Foyer, Große Halle, Atrium-Halle und Forum auf. Der Ausstellungsbereich bietet ein differenziertes System von kleinen, mittleren und großen Räumen, das variabel genutzt werden kann und jede Form der Ausstellungsgestaltung zuläßt. Es ermöglicht gleichermaßen die Durchführung von raumgreifenden Großausstellungen (4000 ), mittleren Ausstellungen (700-3000 ) und intimen Kabinettausstellungen (100 - 300 ). Der Ausstellungskern und die umlaufend zugeordnete Servicefläche sind nach Raumgrößen und -höhen so gestaltet, dass ein wechselnder Raumcharakter entsteht, der durch die verschiedenen Beleuchtungsmöglichkeiten noch variiert werden kann. Drei Lichttürme signalisieren den Dreiklang der bildenden Künste - Architektur, Malerei und Skulptur. Sie sorgen für die Beleuchtung der Ausstellungsbereiche und modifizieren das orthogonale Raumsystem. Im Innern setzen sich die Türme in Säulen fort; sie wirken hier durch Licht und Lichtführung.

Die bepflanzte Dachlandschaft, die fünfte Fassade des Hauses, wird als öffentlicher Raum für Skulpturenausstellungen genutzt und erweitert die Ausstellungsfläche um 8000 . Mit dem kubischen Baukörper und der Einhaltung der durch das benachbarte Kunstmuseum vorgegebenen Verbauungslinie entspricht die Architektur der Kunst- und Ausstellungshalle der städtebaulichen Aufgabenstellung.

16 Stahlsäulen aus dunkel patiniertem Metall entlang der Fassade an der Friedrich-Ebert-Allee betonen die Verbauungslinie und symbolisieren die deutschen Bundesländer. Zusammen mit den drei markanten Lichttürmen auf dem Dach verleihen sie dem Haus seine Unverwechselbarkeit und machen es zu einem Blickfang zwischen den Bürogebäuden des Regierungsviertels.

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