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Architektenwettbewerb Walter-Meißner-Bau

Neubau eines Tieftemperaturzentrums

Anerkennung - 1683
Reimar Herbst Architekten BDA, Berlin


Auszug aus der Bewertung des Preisgerichts

Durch die Ausnutzung des verlängerten Baufeldes können die Funktionen auf vier Geschossen untergebracht werden. Das Gebäude fügt sich so gut in das Gesamtensemble der PTB ein.
Der Eingangsbereich sowie die Erschließung sind zweckmäßig angeordnet. Die Qualität des angrenzenden innenliegenden Seminarraums wird kritisch betrachtet. Die räumliche Anordnung der Büros im Süden und der Labore im Norden folgt durchgängig der klaren Dreibundstruktur.
Der vorgesehene Lichtschacht führt in Teilen an zu verdunkelnden Räumen vorbei und wirkt somit etwas beliebig.
Die an der Ostseite angeordneten Aufenthaltszonen integrieren die Teeküchen der Arbeitsgruppen und fördern so den kommunikativen Austausch. Die großformatigen Öffnungen zu angrenzenden Arbeitsbereichen erscheinen nicht sinnvoll.
Die geforderte schwingungsarme Nutzung kann gut mit dem vorgeschlagenen Lösungsansatz umgesetzt werden.
Aus statischer Sicht müssten allerdings die Deckenstärken erhöht werden. Nicht optimal ist die Lage des e-beam-Systems über dem Eingang.
Die Materialität der Fassade entspricht den Vorgaben des Masterplans. Die Öffnungen der Nordfassade wirken in Größe und Anordnung zufällig. Kritisch werden dadurch die ausreichende Belichtung der dahinter liegenden Arbeitsplätze, aber auch der Charakter des Gebäudes am repräsentativen Zugang zum Hermann-von-Helmholtz-Bau. (…)
Trotz struktureller Klarheit vermag die gestalterische Ausprägung des Entwurfs nicht gänzlich zu überzeugen. Dies gilt insbesondere für das Zusammenspiel der vier Fassaden.


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