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Bundesamt für Strahlenschutz

Außenstelle Berlin-Karlshorst

Das Bild zeigt ein achtgeschossiges Bürohaus auf dem Gelände des Bundesamtes für Strahlenschutz zur Herbstzeit. Die helle Vorhangfassade ist mit einzelnen farbigen Platten abgesetzt.Blick in die Liegenschaft Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wurde am 01.11.1989 mit dem Ziel Kompetenzen auf den Gebieten Strahlenschutz, kerntechnische Sicherheit, Transport und Verwahrung von Kernbrennstoffen sowie Endlagerung radioaktiver Abfälle zu bündeln (Gesetz über die Errichtung eines Bundesamtes für Strahlenschutz vom 9. Oktober 1989 BGBl. I Seite 1830), gegründet. Es bildet eine organisatorisch selbstständige wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Das Bundesamt erledigt Aufgaben des Bundes auf den Gebieten des Strahlenschutzes, einschließlich der Strahlenschutzvorsorge sowie der kerntechnischen Sicherheit, der Beförderung radioaktiver Stoffe und der Entsorgung radioaktiver Abfälle sowie der Errichtung und des Betriebes von Anlagen zur Sicherstellung einschließlich der Endlagerung radioaktiver Abfälle. Gesetzliche Grundlagen für die Tätigkeit des Bundesamtes sind das Atomgesetz, das Strahlenschutzvorsorgegesetz und Zuweisungen durch andere Bundesgesetze und Verordnungen.

Arbeitsschwerpunkte sind zum Beispiel Fragen des Strahlenschutzes in der Medizin, die Auswirkungen der UV-Strahlung und der elektromagnetischen Strahlung sowie die durch natürliches Radon verursachte Strahlenbelastung auf den Menschen. Ferner untersucht und überwacht es die Strahlenexposition der Bevölkerung und bewertet gesundheitliche Risiken. Für beruflich strahlenexponierte Personen wird ein Strahlenschutzregister geführt, das die individuelle Erfassung von Strahlenbelastungen gewährleistet.

Das Amt unterhält Dienststellen an 7 Standorten in Deutschland, darunter in Salzgitter, München, Berlin und Freiburg. Der Hauptsitz befindet sich in Salzgitter. In Berlin ist ein Teil des Fachbereichs "Strahlenschutz und Umwelt" untergebracht.

Die Berliner Liegenschaft liegt im Verwaltungsbezirk Lichtenberg, im Stadtteil Karlshorst. Hier war das Staatliche Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz (SAAS) angesiedelt. Es war bis zur deutschen Wiedervereinigung die für die kerntechnische Sicherheit und den Strahlenschutz zuständige staatliche Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde der DDR. Nach seiner Auflösung wurde ein Teil der Aufgaben vorübergehend von der "Gemeinsamen Einrichtung der Länder" (GEL) übernommen und gingen anschließend in Länderhoheit über. Einen Teil der Aufgaben und des Personals übernahm das Bundesamt für Strahlenschutz.

Die bauliche Betreuung des Amtes in Berlin erfolgt durch die Abteilung VI des BBR.

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