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Julius-Leber-Kaserne
Schwimmhalle

Sanierung der denkmalschützen Schwimmhalle

Blick auf das Wandmosaik in der SchwimmhalleBlick auf das Wandmosaik in der Schwimmhalle Quelle: Andreas Meichsner

Nutzung / Nutzer Bundeswehr, Bundeswehr Dienstleistungszentrum
AdresseKurt - Schumacher - Damm 41, 13405 Berlin
ArchitektEckert + Honegger Architekten GmbH, Berlin
ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat V 2
Gesamtkosten*4,6 Millionen Euro
Baubeginn / Fertigstellung2013 / 2015
Bruttogrundfläche2.372,16 Quadratmeter
Nutzfläche1.129,91 Quadratmeter

*Stand der haushaltsrechtlich anerkannten Kosten einschließlich der Honorare. Aufschläge für allgemeine Risiken und zwischenzeitliche Preisindexsteigerungen sind nicht enthalten.

Das Hallenschwimmbad ist Teil der für die Luftwaffenverbände errichteten Kaserne, die zwischen 1936 und 1939 errichtet wurde. Als Point de Vue der Mittelachse sowie als bestimmendes Bauwerk am ehemaligen Appellplatz nimmt das Bauwerk eine zentrale städtebauliche Stellung ein.

Mit der aktuellen Sanierung wurde insbesondere die Betriebstechnik erneuert. Durch einen Wechsel der Technik zur Wasserdesinfektion auf Membranzellenelektrolyse entfiel das bisher notwendige Gefahrenstofflager für Chlorgas, der gewonnene Raum wurde dem Saunabereich zugeschlagen. Während das denkmalgeschützte Gebäude äußerlich nahezu unverändert blieb, erhielten die Innenräume eine deutliche Auffrischung. Hierbei wurde Originalbausubstanz, wie das Wandmosaik in der Schwimmhalle, die Solnhofer Natursteinplatten an den Wänden der Umkleideräume und Türen aus Stahlblech, die aus der Entstehungszeit stammen, aufgearbeitet. Damit ist die Nutzung für die nächsten Jahrzehnte gesichert.

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