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Neubau Küche mit Betreuungseinrichtung im Bundeswehrkrankenhaus

Blick auf die Küche mit wettergeschützten Brücke im 2. Obergeschoss als Verbindung zu den PatientenbereichenBlick auf die Küche mit wettergeschützter Brücke im 2. Obergeschoss als Verbindung zu den Patientenbereichen Quelle: André Kirchner


Nutzer / NutzungBundeswehrkrankenhaus Berlin
AdresseScharnhorststraße 13, 10115 Berlin
ArchitektPetersen Pörksen Partner
ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat V 2
Gesamtkosten12,6 Millionen Euro
Baubeginn / Fertigstellung2014 / 2016
Bruttogrundfläche4.108 Quadratmeter
Nutzfläche1.712 Quadratmeter

Am 29.09.2016 wurde die Küche an das Bundeswehrkrankenhaus übergeben und konnte nach der Einrichtung und dem teilweisen Umzug von Bestandstechnik der alten Küche am 01.11.2016 den Betrieb im neuen Hause aufnehmen.


Zur Sicherstellung des medizinischen Betriebes eines Krankenhauses ist eine Vielzahl an Versorgungseinrichtungen im Hintergrund erforderlich. Der Neubau des Küchengebäudes mit einer Großküche zur Versorgung des gesamten Krankenhauses inkl. Speisesaal für das Personal ist hier ein wesentlicher Teil. Für ein reibungsloses Funktionieren wurde das Gebäude so positioniert, dass eine gute Anbindung an zu versorgende Patientenbereiche und eine gut funktionierende Anlieferung und Entsorgung gewährleiste wird. Hohe hygienische Anforderungen unter anderem mit einer Trennung der Wegeführung von Küchenbetrieb und öffentlichen Bereichen wurden umgesetzt. Eine weitere Funktion des Neubaus sind die in militärischen Einrichtungen üblichen Betreuungsbereiche für das Personal - Aufenthaltsbereiche mit gesonderter Bewirtung durch einen Pächter sowie Seminar- und Klubräume für das Bundeswehrkrankenhaus.


Die Baumaßnahme wurde in der bestehenden Zielplanung im räumlichen Zusammenhang mit weiteren dienenden Versorgungseinrichtungen (Neubau Apotheke mit Zentrallager, Verwaltung) an der nördlichen Liegenschaftsgrenze angeordnet. Getrennt von den Patientenbereichen und durch eine in den Abstandsflächen zur Grundstückgrenze liegenden gesonderten Zufahrtsstraße für Ver- und Entsorgung wird das Gebäude erschlossen. Ein unterirdischer Verbindungsgang sowie eine wettergeschützte Brücke im 2. Obergeschoss bindet das Gebäude an die zu versorgenden Patientenbereiche der Bestandsgebäude an.


Das Untergeschoss beherbergt Technikflächen, Lagerbereiche und Sozialräume für das Personal. Im Erdgeschoss ist der Bereich Großküche inklusive Anlieferung, Spülküche und Kühlräumen untergebracht. Im 1. Obergeschoss liegen der Speisesaal für Personal, sowie die Lehrklassen des Bundeswehrkrankenhauses. Die Aufenthaltsbereiche sowie ein eigener kleiner Küchenbereich befinden sich im 2. Obergeschoss mit Zugang zu einer Dachterrasse.

Wegen der beengten Platzverhältnisse auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses waren bereits in den Anfängen der Bauausführung zahlreiche Probleme zu lösen. Schaffung von Interimen für Lagerflächen, Unterfangungen der Bestandsgebäude und insbesondere der Rückbau von vorgefundenen Tiefbrunnen im Baugrund haben den geplanten Bauablauf mehrfach verzögert. Durch Beschleunigungsmaßnahmen mit der Rohbaufirma konnte dieser Zeitverzug nahezu wieder aufgeholt und eine weitere Winterbaubeheizung vermieden werden. Hierdurch wurde ein weitestgehend störungsfreier Ausbau des Gebäudes mit seinen anspruchsvollen technischen Anlagen bis hin zur Ausstattung der beiden Küchen mit neuen Großgeräten gewährleistet.

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