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Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Herrichtung und Erweiterung des Dienstgebäudes

Ansicht des Gebäudekomplexes BMVBS aus der VogelperspektiveBlick auf den Gebäudekomplex BMVBS Quelle: Fotograf: Florian Bolk, 2000

ARCHITEKTEN
  • Erweiterungsbau I u. II: Max Dudler, Berlin
  • Altbau: Gerber Architekten, Dortmund
WETTBEWERB + ERGEBNISSE

EU-weite Ausschreibung als Generalplanungsleistung, Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach Dienstleistungsrichtlinie 92/50/EWG.

Ergebnis:  Auswahl Büro Prof. Gerber

Architektenwettbewerb für den Erweiterungsbau I. Ergebnis: Auswahl Büro Dudler

GESAMTBAUKOSTEN161,48 Mio. Euro
BAUBEGINN/FERTIGSTELLUNG1996 - 2006
VERANTWORTLICHE
FÜR DIE
BAUDURCHFÜHRUNG

Altbau/Erweiterungsbau I

Projektsteuerung:
Bovis Lend Lease I´RW Aktiengesellschaft

Erweiterungsbau II

Projektsteuerung:
Drees & Sommer

Ausführungsplanung:
Schnittger und Plesse (Leistungsphase 3 und 4 in Teilen, Leistungsphase 5)

Ausführungsplanung, Ausschreibung und Objektüberwachung:
Heidenreich Gesellschaft von Architekten mbH (Leistungsphase 5 - 9)

Haustechnik:
Scholze Ing. Gesellschaft

Sitz des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist der restaurierte Altbau der ehemaligen Preußischen Geologischen Landesanstalt in der Invalidenstraße 44 in Berlin. Er wurde um einen attraktiven Neubau erweitert.

Der heutige Altbau des BMVBS wurde 1875 - 1878 nach Plänen des Architekten August Tiede als Geologische Landesanstalt und Bergakademie errichtet. Das Gebäude kennzeichnet repräsentative Gestaltung und Ausstattung aus, die sich in großzügigen Proportionen, klaren Grundrissen und dem weiten Lichthof mit doppelten Umgang sowie eleganten Treppenhäusern zeigen.

In den späteren Jahren erfolgten bauliche Erweiterungen. Zu DDR-Zeiten war hier das Ministerium für Geologie untergebracht.

In den Jahren 1996 - 1999 wurde das gesamte Gebäude zum Zweck der Nutzung als Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung saniert. Die Nutzung der Jahre 2000 - 2003 hatte gezeigt, dass ein großer Bedarf seitens des Ministeriums an der Nutzung des Lichthofs für Ausstellungen, Pressekonferenzen und ähnlichem besteht, der bis zu 500 Personen umfasst. In den Jahren 2003 bis 2004 wurde daher der Lichthof zu einer Versammlungsstätte umgebaut.

Das gesamte Gebäude steht unter Denkmalschutz innen und außen.

Der Erweiterungsbau I ist ein 20.900 großer Neubau mit der Funktion eines Verwaltungsgebäudes mit 356 Büroräumen und 3 Konferenzräumen für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Das Gebäude ist ein würfelförmiger Baukörper mit einem innenseitigen, quadratischen und offenen Innenhof.

Der ebenso neuerbaute Erweiterungsbau II des BMVBS ist 15.200 groß und beinhaltet 260 Büroräume. Dieser Erweiterungsbau II definiert städtebaulich die Ecke Schwarzer Weg / Habersaathstraße und ermöglicht die so sinnvolle Schließung des Platzgefüges um den Invalidenpark.

Das Bauwerk geht in seiner Formensprache und Ausrichtung auf den bestehenden Erweiterungsbau I ein, behält sich jedoch seine Eigenständigkeit im Gebäudeensemble durch Variation der Fenstergestaltung und die bauliche Trennung vom Erweiterungsbau I vor. Das Sockelgeschoss verbindet die beiden Bauteile.

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