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Kunst-am-Bau-Wettbewerb 2013

für das Atrium im 1. OG des Neubaus und für den "Lotteriesaal" im Altbau

Ergebnisse der Preisgerichtssitzung

Neubau: Atrium 1. OG

1. Preis: 1188

Karin Rosenberg, Berlin

"Schnittstelle"

Atrium KaB-Wettbewerb 1. Preis - NeubauAtrium "Schnittstelle" 1. Preis Quelle: Karin Rosenberg / BBR

Atrium KaB-Wettbewerb 1. Preis - NeubauAtrium "Schnittstelle" 1. Preis Quelle: Karin Rosenberg / BBR

Beurteilung des Preisgerichts:

Der Entwurf realisiert in nachvollziehbarer Weise die Identifikationen mit dem Ort. Die Verfasserin entwickelt mit der künstlerischen Umsetzung eine tragfähige Aussage. Das Zitat des Gewächshauses, die gewählten Pfanzenmotive und die technische Ausführung werden positiv beurteilt.

Der historische Scherenschnitt wird in der zeitgenössischen Form des „Cut outs“ hinsichtlich der räumlichen Wirkungen verstärkt und erweitert.
Positiv wird der Schwarz-Weiß-Kontrast zur Farbigkeit des Raumes festgestellt.

2. Preis: 1187

Annabelle Fürstenau, Kiel

2. Preis KaB-Wettbewerb 2. Preis - NeubauQuelle: Annabelle Fürstenau / BBR

2. Preis KaB-Wettbewerb 2. Preis - NeubauQuelle: Annabelle Fürstenau / BBR

Beurteilung durch das Preisgericht:

Die Arbeit greift mit dem Motiv der Kartoffel einen zentralen Themenaspekt des Hauses auf und setzt diesen künstlerisch/ästhetisch in Form von Fotografien und Text um. Der Entwurf arbeitet sowohl mit fotografischen Darstellungen an der Wand, als auch mit Schriftzügen auf der Balustrade und bezieht damit die Architektur des Hauses über die Wandflächen hinaus ein. Die Trennung von bildlicher Darstellung und Textebene wirft beim Betrachter Fragen auf, die zu einer weiteren Beschäftigung mit der Thematik anregen. Damit lenkt die Arbeit den Blick auf die große biologische Vielfalt der Kartoffel, die mit der Zulassung von 200 Sorten bei Weitem nicht vollständig, sondern in erster Linie unter ökonomischen Gesichtspunkten gespiegelt wird. Aus der spezifischen Sicht des Nutzers gewinnt jedoch der informative Gehalt des Entwurfs ein zu hohes Gewicht gegenüber der künstlerisch-konzeptionellen Methode.


Altbau "Lotteriesaal"

1. Preis: 1199

"Atrium - wo das Schaf und der Wolf aus dem Pelz kamen"

Denise Winter, Dortmund/Berlin

1. Preis - Altbau KaB-Wettbewerb 1. Preis - AltbauQuelle: Denise Winter, Dortmund/Berlin / BBR

1. Preis - Altbau KaB-Wettbewerb 1. Preis - AltbauQuelle: Denise Winter, Dortmund/Berlin / BBR


Beurteilung durch das Preisgericht:

Durch die Verwendung eines minderwertigen Materials werden Seh- und Wertegewohnheiten aufgehoben. Die hochwertige Buche wird von der Spanplatte überlagert und wie in einem Sandbett eingefasst. Die durch Ausfräsen entstandenen abstrakten Formen evozieren eine Landschaft, die mit dem Blick aus der Vogelperspektive an gemähte Flächen, Ackerböden oder Lehmfelder erinnern. Der von der Verfasserin gewählte Bezug zum Atrium des Neubaus als Grundlage für die Arbeit wird als kritisch angesehen, spielt aber für die Gesamtkomposition eine untergeordnete Rolle.

2. Preis: 1185

"Krautmap"

Hansjörg Schneider, Berlin

2. Preis - Altbau KaB-Wettbewerb 2. Preis - AltbauQuelle: Hansjörg Schneider, Berlin / BBR

2. Preis - Altbau KaB-Wettbewerb 2. Preis - AltbauQuelle: Hansjörg Schneider, Berlin / BBR

Die Arbeit thematisiert am Beispiel von Querschnitten eines Rotkohls und eines Blumenkohls die strukturelle Eigentümlichkeit natürlicher Produkte. Konzeptionell versucht die Arbeit den Kontrast und zugleich die visuelle Ähnlichkeit zwischen der Individualität jedes gewachsenen natürlichen Produkts einerseits und seiner kodierten Bezeichnung bei der Vermarktung andererseits herauszuarbeiten. Die Kreisform der beiden Objekte nimmt die gewölbten Decken- und Fensterformen des Raumes auf. Die gewählte Rasterung des Blumenkohlmotivs ist jedoch konzeptionell nicht nachvollziehbar und wirkt daher eher ästhetisierend.

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