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Bundesministerium für Arbeit und Soziales - Neubau Wilhelmstraße 50

Neubau eines Bürogebäudes als Erweiterung an das Hauptgebäude

Erweiterungsneubau Bundesministerium für Arbeit und Soziales Bundesministerium für Arbeit und SozialesDer Erweiterungsneubau in der Wilhelmstraße 50 kurz vor dem Richtfest Quelle: BBR/ Fotografin: C. Schlegelmilch

Nutzung / Nutzer Bundesministerium für Arbeit und Soziales
AdresseWilhelmstraße 50, 10117 Berlin
ArchitektenK9 Architekten
ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat V 5
Gesamtkostenrund 16,9 Millionen Euro
Wettbewerb / Ergebnisse anonymer offener einphasiger Realisierungswettbewerb (2013)
Baubeginn / FertigstellungMärz 2017 / Ende 2018
Bruttogrundfläche4.420 Quadratmeter
Nutzfläche2.480 Quadratmeter

Mit dem Erweiterungsbau des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) an der Wilhelmstraße 50 hat der dritte Bauabschnitt für den Berliner Dienstsitz des Ministeriums begonnen. Neben Büroarbeitsplätzen beherbergt der Neubau eine Kindertagesstätte und einen Ausstellungsbereich. Das Gebäude wird nach Plänen des Freiburger Büros K9 Architekten errichtet, das 2013 aus einem anonymen offenen Realisierungswettbewerbs als Sieger hervorgegangen war.

Nach Abschluss der Planungen wurde Anfang 206 zunächst das vorhandene Verwaltungsgebäude aus DDR-Zeiten abgerissen. Die Bauarbeiten zum neuen Erweiterungsbau begannen im ersten Quartal 2017, die Grundsteinlegung fand im April 2017 statt. Nach nur knapp acht Monaten Bauzeit wurde im Dezember 2017 Richtfest gefeiert.

Die Baufertigstellung ist für Ende 2018 geplant, so dass 2019 das Gebäude an das Arbeitsministerium als Nutzer übergeben wird.

Architektonische Ergänzung zum Bestandsgebäude

Der Erweiterungsbau schließt an ein benachbartes Schulgebäude an und nimmt dessen Gebäudetiefe auf. Im Westen liegen der Garten und das denkmalgeschützte Hauptgebäude des Berliner Diensitzes des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über einen Verbindungsgang ist der Neubau vom Haupthaus aus zu erreichen.

Das sechsgeschossige kompakte Gebäude mit Teilunterkellerung beherbergt neben 95 Büroarbeitsplätzen Besprechungsräume, einen Ausstellungsraum sowie eine Kindertagesstätte. Die Zugänge für Ausstellung, Kindertagesstätte und Ministerium sind klar voneinander getrennt.

Die Obergeschosse sind im Inneren in verschiedenen Bereichen über offene Räume miteinander verbunden, so soll eine angenehme Arbeitsatmosphäre entstehen. Die Fassade ist als Lochfassade mit großformatiger Natursteinverkleidung konzipiert und sorgt in ihrer zurückhaltenden Gestaltung für ein ausgewogenes Verhältnis von offener und geschlossener Fläche. Sämtliche Bereich sollen raumhohe Fensterelemente mit erhöhter Wärmeschutzqualität erhalten.

Hohe Qualitätsstandards

Für die Planung und Ausführung wurden etablierte Qualitätsstandards für Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit als Zielvorgaben definiert:

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