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Ergebnisse des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs für den Wandelgang und die Eingangskuben des Protokollbereichs

Wandelgang

1. Preis: 1434

Die GedankenwolkenQuelle: Prof. Hans Peter Adamski, Berlin

Die GedankenwolkenQuelle: Prof. Hans Peter Adamski

"Die Gedankenwolken"

Professor Hans Peter Adamski, Berlin

Kurzbeschreibung:
Vorgeschlagen werden "dahingleitende, schwebende Objekte, die in der Nahordnung einen Gleit- oder Schwebezustand andeuten können". Sie wecken Assoziationen an "die Reise, den Flug und Gedankenflug, die Landung, die Veränderung eines jeden Zustands, den 'Flughafen' im weitesten Sinn".

Beurteilung des Preisgerichts:
Der Wettbewerbsbeitrag 1434, die "Gedankenwolken", ist als amorphe, hybride Malerei ausformuliert. Sie rekurriert einerseits auf Motive, Formenvokabulare und Techniken, die sowohl Anleihen an kunsthistorische als auch an zeitgenössische Ikonographien ins Feld führen. Und andererseits aber auch auf Seh- und Wirkungsweisen der historischen Tafelmalerei, auf moderne Graphik, digital generierte Bildwelten und cinematographische Bildkonstruktion anspielen.

Die Arbeit überzeugt durch künstlerische Autonomie, die eine harmonische Verbindung mit der Architektur eingeht ohne diese zu illustrieren.

2. Preis: 1433

Willkommen daheimQuelle: realities:united, Berlin

Willkommen daheimQuelle: realities:united, Berlin

"Willkommen daheim"

realities: united, Berlin

Kurzbeschreibung:
Die Arbeit versteht sich "als subtile Hinterfragung" und "damit verbundene komplexe Aufweitung der Vorstellung von Heimat, nationaler Identität und der Fremde".
In die Holzverkleidung der Wandelhalle werden drei überlebensgroße Weißstörche als Relief eingearbeitet.

Beurteilung durch das Preisgericht:
Die Arbeit überzeugt durch die humorvolle Transformation ins Monumentale. Störche stehen für Beweglichkeit, Reisen, Rückkehr, Leichtigkeit, Heiterkeit und Freiheit und sind in sofern positiv konnotiert.
Handwerklich geht die Arbeit eine positive Verbindung mit der Architektur ein, was die Jury überzeugt hat.


Eingangskuben

1. Preis: 1446

WeltbewegungQuelle: Heike Ponwitz, Berlin

WeltbewegungQuelle: Heike Ponwitz

"Weltbewegung"

Heike Ponwitz, Berlin

Kurzbeschreibung:
"Dieser Entwurf zeigt die lichten Strichspuren von Sternen der nächtlichen Himmelssphäre, durch die Erdrotation und Langzeitbelichtung sichtbar gemacht." Der Entwurf sieht jeweils lineare, radial gebogene "Lichtintarsien" (Lichtinstallationen) in Wand und Decke der VIP-Eingangshalle, des VIP-Kubus und der drei Eingangskuben vor.

Beurteilung durch das Preisgericht:
Die Wettbewerbsarbeit 1446 mit dem Titel "Weltbewegung" wurde zur Realisierung empfohlen, sie hat die Jury auf unterschiedliche Weise überzeugt. Die ausgezeichnete Arbeit ist gleichzeitig auf den Tag- und den Nachtbetrieb des Gebäudes ausgerichtet. In den Decken der Eingangskuben und der VIP-Eingangshalle soll eine abstrakte Literatur versenkt werden, bestehend aus LED-Lichtleisten.
So entsteht über das abstrakte Muster ein zeitloses kosmisches Bild. Nach Platon ist die Weltseele Ursache aller Bewegungen in der Natur – und so steckt auch eine philosophische Ebene in diesem Entwurf.

2. Preis: 1443

CurtainQuelle: Jo Schöpfer, Berlin

CurtainQuelle: Jo Schöpfer, Berlin

"Curtain"

Jo Schöpfer, Berlin

Kurzbeschreibung:
"Vorhänge bilden einen feierlichen Rahmen für Empfang und Verabschiedung von Staatsgästen. Sie öffnen sich zum Auftakt oder schließen sich zum Ausklang." In der VIP-Eingangshalle an den Ost- und Westwänden und in den drei Eingangskuben werden bordeauxrote Vorhänge als Aluminiumreliefs ausformuliert.

Beurteilung durch das Preisgericht:
Der Beitrag "Curtains" zitiert das Motiv des Vorhangs als festliches Element für den Empfangsbereich und verwandelt es in ein minimalistisches Relief. Die Jury überzeugte die Verbindung aus minimalistischer Geste und Verweis auf skulpturale Tendenz der minimal art der 60er und 70er Jahre mit der inhaltlichen Bedeutungsebene des feierlichen Empfangs.

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