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Chronologie

Neubau des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors in Berlin

1933-45Auf dem Gelände der heutigen "Topographie des Terrors" hatten während des "Dritten Reichs" die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors ihren Sitz: das Geheime Staatspolizeiamt, die Reichsführung SS und seit 1939 das Reichssicherheitshauptamt.
1950er JahreDie im Zweiten Weltkrieg zum Teil stark beschädigten Gebäude werden abgerissen und gesprengt. Das Gelände wird in der Folgezeit planiert.
1961Bau der Berliner Mauer. Das Gelände liegt an der Peripherie West-Berlins.
1970er JahreDas Gelände wird einer Bauschuttverwertungsfirma überlassen und im südlichen Bereich als "Autodrom - Fahren ohne Führerschein" genutzt.
seit Ende der 1970er JahreDer vergessene Ort des Terrors rückt allmählich wieder in das öffentliche Bewusstsein. Ausschlaggebend sind Hinweise im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Berlin, der Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg stark zerstörten früheren Kunstgewerbemuseums als Martin-Gropius-Bau sowie das bürgerschaftliche Engagement zahlreicher Initiativen und Einzelpersonen.
19831. Wettbewerb "zur Gestaltung des Geländes des ehemaligen Prinz-Albrecht-Palais". Das Ergebnis wird nicht realisiert.
1987750-Jahr-Feier Berlin. Eröffnung des provisorisch hergerichteten Geländes mit den freigelegten Gebäuderesten sowie der dokumentarischen Ausstellung Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt auf dem "Prinz-Albrecht-Gelände" in einem neu errichteten Pavillon neben dem Martin-Gropius-Bau.
1992Beschluss des Landes Berlin zur Errichtung einer Stiftung öffentlichen Rechts und eines Dokumentations- und Besucherzentrums.
19932. Wettbewerb für eine Ausstellungshalle, ein Besucher- und Dokumentationszentrum, Entscheidung für den Entwurf von Peter Zumthor (Schweiz).
1994Bund und Land übernehmen die gemeinsame Trägerschaft der Stiftung.
2004Die Realisierung des Zumthor-Entwurfs wird aufgegeben, der Rohbau zum Jahresende abgerissen.
11.4.20053. Wettbewerb für die Gestaltung der Freiflächen und eines Gebäudes für die Ausstellung "Topographie des Terrors" und die zugeordneten wissenschaftlichen, pädagogischen und administrativen Funktionen der Stiftung Topographie des Terrors.
24.1.2006Wettbewerbsentscheidung für den Entwurf der Architektin Ursula Wilms (Heinle, Wischer und Partner, Berlin) und des Landschaftsarchitekten Prof. Heinz W. Hallmann (Aachen).
10.3.–17.4. 2006Ausstellung der 309 Wettbewerbsbeiträge im Martin-Gropius-Bau.
November 2007Baubeginn (Baugrube)
April 2008Baubeginn (Rohbau/Freianlagen)
Mai 2009Fertigstellung Rohbau/Richtfest
Mai 2010Fertigstellung des Gebäudes und der Freianlagen.
6. Mai 2010Eröffnung des neuen Dokumentationszentrums Topographie des Terrors.

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