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Kunst-am-Bau-Wettbewerb

1. Preis - Arbeit 1008

1. PreisQuelle: ANNABAU Architektur und Landschaft Sofia Petersen, Moritz Schloten Mitarbeit Paula Schilling und Salomé Wackernagel mit Via Lewandowsky, beide Berlin

1. PreisQuelle: ANNABAU Architektur und Landschaft Sofia Petersen, Moritz Schloten Mitarbeit Paula Schilling und Salomé Wackernagel mit Via Lewandowsky, beide Berlin

Beurteilung durch das Preisgericht
Der Entwurf besticht durch seine klare Grundhaltung und konzeptionelle Schlüssigkeit. Die durchgehende schwarze Asphaltoberfläche ist mit einer großen Menge filigraner Stahlnägel durchsetzt und prägt allseits das Erscheinungsbild des historischen Gebäudes und bringt es auf einem ruhigen Untergrund zur Wirkung. Gleichzeitig nimmt das Motiv des Nagels Bezug auf die in den Ausstellungsinhalten der Stiftung thematisierten Etappen der Flucht und Vertreibung. "Jeder Nagel ist wie die Markierung einer Etappe, einer Flucht zwischen Ausgangs- und Endpunkt."

Ungeachtet einer endgültigen Entscheidung wird es überwiegend positiv beurteilt, dass die Verlegung des Schriftzuges "Deutschlandhaus" ins Innere des Gebäudes vorgeschlagen wird.

Auf weitere Symbolik oder Zitate wird bewusst verzichtet. Die Prägnanz der Gestaltung geht teilweise zu Lasten der Aufenthaltsqualität. In der Jury wird kontrovers diskutiert, ob die Aufenthaltsqualität der Vorplatzfläche an der Anhalter Straße durch Baumsetzungen gesteigert werden könnte.

Empfehlungen:

  1. Die technische Umsetzbarkeit der extrem hohen Verdichtung von Nägeln/ muss überprüft werden. Zugleich sollten Dauerhaftigkeit und Wartungsaufwand untersucht werden. Vorbehaltlich der technischen Umsetzbarkeit ist das, in der fotografischen Darstellung suggerierte, lebendige Erscheinungsbild, anzustreben.
  2. Es soll nach Möglichkeiten gesucht werden die Aufenthaltsqualität im Bereich der Anhalter Straße, z. B. durch Baumsetzungen, zu verbessern.
  3. Zur Stärkung der räumlichen Kontinuität zwischen Innen und Außen soll abgewägt werden, den Asphaltbelag in den außen liegenden Eingangsbereich des Gebäudes hineinzuführen.

2. Preis - Arbeit 1007

2. PreisQuelle: sinai Faust. Schroll. Schwarz. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH Mitarbeit: Peter Hausdorf, Sophie Holz, Martin Tietz, Maja van der Laan mit stoebo - Oliver Störmer & Cisca Bogman, beide Berlin

2. PreisQuelle: sinai Faust. Schroll. Schwarz. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH Mitarbeit: Peter Hausdorf, Sophie Holz, Martin Tietz, Maja van der Laan mit stoebo - Oliver Störmer & Cisca Bogman, beide Berlin

3. Preis - Arbeit 1004

3. PreisQuelle: relais Landschaftsarchitekten Marianne Mommsen, Gero Heck Mitarbeit: Elisabeth Biederbick, Thomas Thränert mit Monika Goetz, beide Berlin

3. PreisQuelle: relais Landschaftsarchitekten Marianne Mommsen, Gero Heck Mitarbeit: Elisabeth Biederbick, Thomas Thränert mit Monika Goetz, beide Berlin

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