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Altes Museum

Grundinstandsetzung

Blick über den Lustgarten auf das Alte MuseumBlick über den Lustgarten auf das Alte Museum Quelle: SMB, Fotograf: Johannes Laurentius (2012)

ARCHITEKT

1824 - 1830, Karl Friedrich Schinkel
Früherer Name: Königliches Museum
starke Zerstörung im 2. Weltkrieg
Wiederaufbau in den 1960er Jahren

GEBÄUDEDATEN

BGF: 21.500

HNF: 6.450

PROJEKTLEITUNGBundesamt für Bauwesen und Raumordnung,
Referat IV 2
NUTZUNG

Staatliche Museen zu Berlin/
Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Antikensammlung

Das Alte Museum von Karl Friedrich Schinkel wurde 1830 eröffnet und bildete den Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung des Gesamtensembles der Berliner Museumsinsel, die im Dezember 1999 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen wurde. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, im Inneren brannte es vollständig aus. 1958 begann der Wiederaufbau und 1966 wurde der Museumsbetrieb wieder aufgenommen.

Eine Planung zur Grundinstandsetzung des Alten Museums wurde in den Jahren 1998 bis 2003 von der Architekten Hilmer, Sattler & Albrecht erstellt. Die Realisierung dieser umfassenden Grundinstandsetzung wurde jedoch aus Finanzierungsgründen zurückgestellt. Zwingend notwendige Maßnahmen zum Erhalt der Bausubstanz wurden seitdem als kleinere Teilbaumaßnahmen durchgeführt; so zum Beispiel die Sanierung der Freitreppe, die Restaurierung der Kuppeloberfläche in der Rotunde und die Restaurierung der Bauskulpturen.

Die noch ausstehende Grundinstandsetzung des Alten Museums ist Bestandteil des Masterplans Museumsinsel. Die denkmalgerechte Herrichtung des Gebäudes muss die erforderliche Sanierung der Bausubstanz und die Implementierung einer zeitgemäßen technischen Gebäudeausstattung umfassen. Daneben sind Verbesserungen der Gebäudeerschließung, der Wegeführung und der Infrastruktureinrichtungen im Kontext des Masterplans Museumsinsel erforderlich, um heutigen Anforderungen an einen modernen Museumsbetrieb gerecht zu werden.

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