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Museen Dahlem

Ethnologisches Museum
Museum Europäischer Kulturen
Museum für Asiatische Kunst

Funktionserhalt der Museen Dahlem

Frontansicht der Museen Dahlem im Bornemann-EnsembleFrontansicht der Museen Dahlem im Bornemann-Ensemble Quelle: © Staatliche Museen zu Berlin. Foto: Maximilian Meisse

ARCHITEKTBHBVT, Ges. von Architekten mbH, Berlin
WETTBEWERB + ERGEBNISVOF-Verfahren
GESAMTBAUKOSTEN20,2 Mio. EURO (ohne Ersteinrichtung)
BAUBEGINN / FERTIGSTELLUNGEnde 2007/Mitte 2012
PROJEKTBETEILIGTE

Ausführungsplanung Hochbau:
BHBVT, Ges. von Architekten mbH, Berlin

Ausführungsplanung TGA:
EGU GmbH, Berlin

Tragwerksplaner:
Tesch & Tesch, Berlin

Brandschutzgutachter:

  • hhpberlin, Ingges. für Brandschutz
  • Ingenieurbüro Hartmut Preiß

Die Museen Dahlem mit den Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst können aus architektonischer Sicht auf eine lange Tradition zurückblicken: der Bruno-Paul Bau, vor dem Ersten Weltkrieg von dem Architekten Bruno Paul geplant und in Teilen fertig gestellt, wurde für die Zwecke des Völkerkundemuseums errichtet. Darüber hinaus stellen die von den Architekten Ebert und Bornemann in den 1960er und 70er Jahre hinzugefügten Bauten ein wichtiges Zeitzeugnis der Museumsarchitektur des 20. Jahrhunderts dar. Sämtliche Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Die letzte größere Baumaßnahme, die auf der Liegenschaft der Museen Dahlem durchgeführt wurde, war eine Teilsanierung, die in den 1990er Jahren begann und im Jahre 2000 mit der Sanierung und Neuordnung des Museums für Asiatische Kunst durch den Architekten Helge Sypereck abgeschlossen wurde.

Um eine weitere mittelfristige Nutzungszeit von mindestens 10 Jahren für die Museen Dahlem zu erzielen, waren Baumaßnahmen zur Erhaltung der Gebäudesubstanz und zur Aufrechterhaltung des technischen Betriebes erforderlich. Dabei waren die baulichen Gegebenheiten den bauordnungsrechtlichen Vorschriften anzupassen. Die Aufgabenschwerpunkte der Maßnahmen lagen in der Verbesserung des Brandschutzes und in technischen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Museumsbetriebes. Unter der koordinierenden Leitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung waren diese Baumaßnahmen in einem relativ kurzen Zeitraum und unter Aufrechterhaltung des Museumsbetriebes zu planen und durchzuführen. 

Alle baulichen und technischen Instandsetzungen waren dabei in Hinsicht auf funktionale und wirtschaftliche Kriterien sehr genau abzuwägen, da es seitens der Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Überlegung gibt, die in Dahlem ausgestellten Sammlungen mittelfristig an einen anderen Standort zu verlagern.

Unter dieser Prämisse wurde nur der Bruno-Paul Bau zur längerfristigen Unterbringung der Ausstellungsbereiche des Museums Europäischer Kulturen neu hergerichtet.

Der Umzug des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst ist nach Fertigstellung des Humboldtforums ca. 2018 geplant, das Museum Europäischer Kulturen wird längerfristig am Standort in Dahlem verbleiben.

Die Funktionsertüchtigung erfolgte bei laufendem Museumsbetrieb und umfasste im Wesentlichen Instandsetzungen bzw. Erneuerungen an den haustechnischen Anlagen sowie hinsichtlich der Anpassung an die aktuellen Brandschutzanforderungen.

Eingang zum Museum Europäischer Kulturen im Bruno-Paul-BauEingang zum Museum Europäischer Kulturen im Bruno-Paul-Bau Quelle: © Staatliche Museen zu Berlin. Foto: Sandra Steiß

Eingangshalle des Museum Europäischer KulturenEingangshalle des Museum Europäischer Kulturen Quelle: © BHBVT Gesellschaft von Architekten mbH Berlin. Foto: Claus Goedicke

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