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Wettbewerb für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal 2010

Der Deutsche Bundestag hat am 9. November 2007 beschlossen, dass die Bundesrepublik Deutschland zum Gedenken an die Friedliche Revolution im Herbst 1989 und an die Wiedergewinnung der staatlichen Einheit Deutschlands ein Denkmal der Freiheit und Einheit Deutschlands errichtet.
Das Denkmal für Freiheit und Einheit soll als nationales Symbol in der Mitte der deutschen Hauptstadt errichtet werden. Seine Aussagekraft und Wirkung sollen sich über die Form und Gestalt entfalten.
Als Standort für das zukünftige Denkmal der Freiheit und Einheit wurde der Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm I. auf der Schlossfreiheit festgelegt.

Der Deutsche Bundestag hat sich in mehreren Beschlüssen mit dem Thema beschäftigt. In der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien wurde im Juli 2009 die Zielsetzung des Denkmals noch einmal eingegrenzt und präzisiert:

  • Die Erinnerung an die Friedliche Revolution im Herbst 1989 und die Wiedererlangung der Deutschen Einheit soll künstlerischer Schwerpunkt des Freiheits- und Einheitsdenkmals sein.
  • Der Beitrag der Leipziger Bürgerinnen und Bürger, der eine herausragende Rolle bei der Friedlichen Revolution spielte, soll - unabhängig von diesem Wettbewerb - dort mit einem eigenen Denkmal gewürdigt werden.
  • Das in der Nähe liegende Deutsche Historische Museum wird eine zusätzliche, breite Information ermöglichen. Hier werden die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung 1990 im Zusammenhang der gesamten Geschichte der Freiheits- und Einheitsbewegung in Deutschland dargestellt. Ein Ort der Information im Wettbewerbsbereich ist nicht vorgesehen.

Es wird ein Verfahren eingeleitet, das aus einem nichtoffenen Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren (Teilnahmewettbewerb) besteht. Das heißt, der Auslober fordert interessierte Fachleute (Künstler, Architekten, Landschaftsarchitekten) öffentlich zur Bewerbung auf. Eignungskriterien werden vom Auslober festgelegt, um besonders qualifizierte Bewerber zu gewinnen. Ein Auswahlgremium wählt aus den eingegangenen Bewerbungen circa 30 Teilnehmer aus. Mit den ausgewählten Teilnehmern wird der Wettbewerb durchgeführt. Diese Teilnehmer reichen ihre Entwürfe ein, die dann von einer Jury bewertet werden.

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