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Deutsches Historisches Museum

links: Außenansicht des Zeughauses mit dem Berliner Fernsehturm im Hintergrund, mitte: Blick auf Ausschnitte von der Treppe des Wechselausstellungsgebäudes und dem Giebel des Zeughauses, rechts: beleuchteter Treppenturm des Pei-GebäudesDas Deutsche Historische Museum mit dem Zeughaus und dem Pei'schen Erweiterungsbau.

Nach der 1989 eingeleiteten Wende drängte sich die historische Mitte Berlins zwischen Schlossplatz, Forum Fridericianum der Berliner Museumsinsel und Karl Friedrich Schinkels Altem Museum und Neuer Wache als idealer Standort für das Deutsche Historische Museum auf.

Für die Dauerausstellung wurde das im Krieg zerstörte und wieder aufgebaute Zeughaus des Barockbaumeisters Andreas Schlüter im Inneren von Brenne Architekten ebenso behutsam wie selbstbewusst saniert und hergerichtet und vom amerikanisch-chinesischen Architekten I. M. Pei um ein Haus für Wechselausstellungen erweitert.
Dafür wurde ein hinter dem Zeughaus versteckt liegendes Grundstück in einem stadträumlich wie museal attraktiven Ort verwandelt mit den Pei-typischen Mitteln skulpturaler Architektur voller Transparenz, Bewegung und Licht. Wie im Louvre in Paris, im Miho Museum in Japan und zuletzt im Mudam in Luxemburg ist das Wechselausstellungsgebäude auf wenige, sorgsam aufeinander abgestimmte Materialien und Farben von Kalk-, Granitstein, Architekturbeton und präziser Stahlglaskonstruktion beschränkt.
Neben der gläsernen Eingangshalle mit dem angeschlossenem Treppenturm sind die unterirdische Anbindung an das Zeughaus und die grandiose Überdachung des Schlüterhofes wichtige Bestandteile der Pei’schen Gesamtkonzeption.

Der Gesamtkomplex des Deutschen Historischen Museums wurde Ende 2003 / Anfang 2004 fertig gestellt, so dass im Frühjahr 2004 der Umzug des Museums aus der provisorischen Unterkunft im Kronprinzenpalais erfolgen konnte.
Die im Zeughaus präsentierte große Dauerausstellung zu 2000 Jahren deutscher Geschichte wurde im Juni 2006 eröffnet.

Bauherr: Deutsches Historisches Museum GmbH vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Nutzer: Deutsches Historisches Museum

Architekten: Brenne Architekten, Berlin für das Zeughaus, I. M. Pei Architekt, New York und Eller + Eller Architekten GmbH Düsseldorf und Berlin als Kontaktarchitekten für das Wechselausstellungsgebäude, Gehrmann Consult, Wiesbaden (Verwaltungsgebäude, ehem. Friedrich-Engels-Kaserne, ehem. Alexander-Kaserne)

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