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Das Zeughaus

Generalsanierung für die Dauerausstellung

Sicht auf die Hauptfront des Zeughauses von der gegenüberliegenden Seite der Straße Unter den Linden aus.Straßenfassade des Zeughauses Quelle: Fotograf: Jürgen Hohmuth, 2004

ArchitektBrenne Architekten, Berlin
Wettbewerbbeschränkter GRW-Wettbewerb
Gesamtkosten29 Mio. Euro
Baubeginn / FertigstellungJuni 1999 - Januar 2004
Gebäudedaten

BGF: 17.167

BRI: 107.436

HNF: 10.931

weitere Projektbeteiligte
  • Projektsteuerung:
    Reichel Ingenieurgesellschaft für Projektmanagement mbH (RPM)
  • Tragwerksplanung: Pichler Ingenieure GmbH
  • Technische Gebäudeausrüstung:

    • Beratung: Ingenieurbüro Schreiber, Ulm
    • Objektüberwachung: Ingenieurbüro Faehnrich/Hartwig/Strachotta, Eichwalde
  • Elektrotechnik: Ingenieur-Büro Schwarz
  • Bauphysik: Transsolar Energietechnik GmbH, Stuttgart
  • Akustik: Ingenieur-Büro Moll, Berlin
  • Brandschutz: Halfkann+Kirchner Berlin

Das 1695 - 1699 von Nehring und Schlüter erbaute Zeughaus ist der größte noch erhaltene Berliner Bau der Barockzeit. Der Bau wurde 1944/45 durch Kriegseinwirkungen schwer beschädigt und 1948 - 1965 mit zahlreichen Veränderungen im Inneren wieder aufgebaut.

Nachdem sich die Realisierung eines Neubaus für ein Deutsches Historisches Museum (hierfür hatte 1988 Aldo Rossi einen bundesoffenen Realisierungswettbewerb gewonnen) durch die 1989 eingeleitete Wende zerschlagen hatte, wurde das Zeughaus als ehemaliges DDR-Museum für Deutsche Geschichte zum Sitz des Deutschen Historischen Museums bestimmt.

Nach einem Entwurf des Architekten Brenne, der als Preisträger aus einem 2-stufigen Wettbewerb hervorgegangen ist, wurde es daraufhin nach den strengen Anforderungen des Denkmalschutzes generalsaniert und zu einem modernen Museum ausgebaut.
Der Innenhof mit seinen wertvollen Schlüterplastiken erhielt nach den Plänen des amerikanischen Architekten I. M. Pei wieder eine Kuppelüberdeckung. Von diesem Architekten stammt auch der Entwurf des hinter dem Zeughaus gelegenen Wechselausstellungsgebäudes, das unterirdisch mit dem Zeughaus verbunden wurde.

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