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Bundesstiftung Baukultur

Realisierungswettbewerb zum zukünftigen Sitz der Bundesstiftung Baukultur in Potsdam entschieden

Heutiger Zustand der Villa Schiffbauergasse 3, Potsdam, Blick von NordwestenHeutiger Zustand der Villa Schiffbauergasse 3, Potsdam, Blick von Nordwesten

Anlass, Ziel und Art des Wettbewerbs

Ziel des Wettbewerbs war es, ein dem Anspruch der Bundesstiftung Baukultur angemessenes Konzept für den Umbau, die Sanierung und den Innenausbau der Villa Schiffbauergasse 3 in Potsdam zu entwerfen. Die Aufgabe umfasste neben der Klärung der Eingangssituation die Gestaltung von Erdgeschoss und Obergeschoss als Veranstaltungsbereich sowie die Erneuerung des Dachgeschosses. Ein besonderes Augenmerk war auf die räumliche Einbindung der Villa in das Umfeld zu legen. Der Entwurf des Umfelds der Villa war dabei Teil der Aufgabe, daher wurde empfohlen, die Entwurfsaufgabe in einem Team bestehend aus Architekten, Landschaftsarchitekten und Innenarchitekten zu bearbeiten.

Die Villa ist Bestandteil eines lange militärisch genutzten Geländes, das seit Anfang der 1990er Jahre durch überwiegend kulturelle Einrichtungen geprägt ist. Vor diesem Hintergrund wurde ein Gestaltungskonzept erwartet, das dem Sitz der Stiftung eine angemessene Adresse verschafft.

Die 2006 gegründete Bundesstiftung Baukultur ist eine rechtsfähige Stiftung öffentlichen Rechts mit Sitz in Potsdam. Laut Gesetzestext zur Errichtung der Bundesstiftung Baukultur ist der Zweck der Stiftung "die Qualität, Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit des Planungs- und Bauwesens in Deutschland national wie international herauszustellen und das Bewusstsein für gutes Planen, Bauen und Baukultur sowie den Wert der gebauten Umwelt bei Bauschaffenden und bei der Bevölkerung zu stärken".

Das Verfahren wurde als begrenzt offener, anonymer Realisierungswettbewerb nach GRW 95 mit 20 Teilnehmern nach vorgeschaltetem Bewerberverfahren durchgeführt. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte durch ein Auswahlgremium.


Entscheidung und Empfehlung des Preisgerichts:

Das Preisgericht tagte am 18. Juni 2008 unter dem Vorsitz von Prof. Dörte Gatermann und beschloss einstimmig die folgende Preisverteilung:

1.Preis (13.000 Euro):
Springer Architekten, Berlin in AG mit Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin
2.Preis (7.800 Euro):
Lüderwaldt Verhoff Architekten, Köln in AG mit Dirk Melzer, Landschaftsarchitekt, Köln
3.Preis (5.200 Euro):
Sturm und Wartzeck Architekten BDA Innenarchitekten, Dipperz in AG mit Mann Landschaftsarchitekten, Kassel

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