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Ideenwettbewerb

Museumshöfe Berlin

1. Preis1. Preis Quelle: Auer-Weber + Architekten, Stuttgart/München

Aufgabe und Art des Wettbewerbs

Begrenzt-offener, anonymer EWR-weit offener städtebaulicher Ideenwettbewerb mit vorgeschaltetem offenem Bewerberverfahren nach VOF.

Auf dem Areal der ehemaligen Friedrich-Engels-Kaserne zwischen Geschwister-Scholl-Straße, Kupfergraben und Stadtbahnviadukt, in Berlins Mitte werden gegenüber der Museumsinsel die "Museumshöfe" entstehen. Geplant ist ein wissenschaftliches Kompetenzzentrum der Staatlichen Museen zu Berlin mit wissenschaftlichen Verwaltungen verschiedenen Sammlungen der SMB, Bibliotheken und Archiven sowie Fotoaufnahmeräume, Laboren und Werkstätten.

Lageplan

Ziel des Wettbewerbs war es, ein städtebauliches Konzept für das gesamte Areal der "Museumshöfe" zu erhalten, das sich in den Gesamtkomplex der Museumsinsel und sein städtebauliches Umfeld einbindet. Einen besonderen Stellenwert hat der interdisziplinär angelegte Charakter der am Standort geplanten Nutzung. Neben dem museumsinternen Betrieb werden große Teile der Anlage von Wissenschaftlern, Studenten und Fachleuten anderer Institutionen sowie dem Fachpublikum genutzt und besucht.

Die Teilnehmer des Wettbewerbs waren aufgefordert, einen städtebaulichen Rahmenplan zu entwickeln, der sowohl der mittelfristigen als auch einer langfristigen Nutzung und Bebauung der Liegenschaft Museumshöfe Rechnung trägt.

Am 28. September tagte das Preisgericht unter dem Vorsitz von Prof. Nagler und beschloss nach eingehender Diskussion die im folgenden aufgezeigte Preisverteilung. Die Jury empfahl dem Auslober, den mit dem ersten Preis prämierten Entwurf als städtebauliche Grundlage für die weitere Bebauung der Museumshöfe festzulegen. Es empfahl weiter, den ersten Preisträger, als auch die Verfasser des 2. und 3. Preises an weiteren Verfahren (Realisierungswettbewerben) zu beteiligen.

Stimmberechtigte Fachpreisrichter
Barbara Hoidn, Berlin, Architektin
Prof. H. G. Merz, Stuttgart/Berlin, Architekt
Thomas Müller, Berlin, Architekt
Silke Gehner-Haas, Berlin, Architektin
Prof. Heinz Nagler, Cottbus/Stuttgart, Architekt und Stadtplaner

stellvertretende Fachpreisrichter
Prof. Leonhard Schenk, Stuttgart, Architekt und Stadtplaner

Stimmberechtigte Sachpreisrichter
Florian Mausbach, Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung
Prof. Dr. Peter-Klaus Schuster, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin
Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Dr. Hans Stimmann, Senatsbaudirektor, Berlin

stellvertretende Sachpreisrichter
LBD Nikolaus Mölders, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Prof. Dr. Günther Schauerte, Staatliche Museen zu Berlin
Norbert Zimmermann, Vizepräsident Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Birgit Kalthöner, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Sachverständige
Dr. Jörg Haspel, Leiter des Landesdenkmalamtes

Koordination und Durchführung
Karin Mayer, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung,
Referat A 2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe,
Zuwendungsmaßnahmen (Inland)

Auslober
Stiftung Preußischer Kulturbesitz
vertreten durch das
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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