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Deutsche Schule Rom

Foto: Blick vom Nachbargebäude von Südwest auf die Schule. Foto 1999Blick vom Nachbargebäude von Südwest auf die Schule. Foto 1999


ARCHITEKTENChristoph und Brigitte Parade
WETTBEWERBEngerer Wettbewerb unter acht Architekten 1971
1. Preis Christoph und Brigitte Parade
2. Preis R. Ostertag und O. Dengler
Ankauf Hans Wolff-Grohmann
GRUNDSTÜCKSGRÖSSEca. 35.000
HAUPTNUTZFLÄCHE8.114
GEBÄUDEVOLUMEN99.582
GESAMTKOSTEN64,58 Millionen DM
BAUAUSFÜHRUNGPhilipp Holzmann AG u. a.
BAUBEGINNJuni 1980
FERTIGSTELLUNGSeptember 1985
BAULEITUNGBundesbaudirektion Rom
GARTENGESTALTUNGChristoph Parade
EINRICHTUNGFeste Einrichtung: Christoph Parade, lose Einrichtung Bundesbaudirektion

Deutsche Schule Rom

Das Schulgebäude befindet sich etwas außerhalb der Stadtgebietes an der Via Aurelia Antica. Es ist ein teilweise dreigeschossiger kompakter Baukörper, der an einem Hang liegt. Dem Gebäude sind umfangreiche Sportanlagen sowie Parkplätze angeschlossen. Der Baukörper nimmt einen Kindergarten, eine Grundschule, eine Realschule, ein Gymnasium und die Schulverwaltung auf. Um diese Vielzahl von Schularten unterzubringen, gliederten die Architekten die Anlage in terrassenförmig angelegte Gebäudeteile. Diese Anordnung macht es möglich, auch die hinteren Raumzonen durch Oberlichter bzw. hohe Oberlichtbänder mit Licht zu versorgen. Der Komplex besteht nicht nur aus Schul- und Verwaltungsbauten, sondern schließt auch eine Sport- und eine Schwimmhalle mit ein. Die Sporthalle befindet sich als ein Teil des Schulkomplexes ebenerdig neben dem Sportplatz, wobei das Dach der Halle gleichzeitig als Terrasse und als Zuschauergalerie dient.

Obwohl die große geschlossene Baumasse ein typisches Beispiel für die Architektur der 70er Jahre darstellt, ist die sterile und monotone Atmosphäre, die viele andere gleichzeitig geplante Bauten prägt, nicht zu bemerken. So sind beispielsweise synthetische Baustoffe als gestaltende Elemente nur selten zu finden. Dafür prägen natürliche Materialien wie Stein, Klinker und Holz die Erscheinung der Schule. Auch die in der gesamten Schule verwendeten warmen zurückhaltenden Farbkompositionen geben dem Bau eine freundliche Atmosphäre. Viele architektonische Akzente lassen das Gebäude räumlich interessanter erscheinen. So zeigen sich beispielsweise die Treppen nicht nur als einfache Verbindungswege zwischen zwei Ebenen, sondern sind überall dort, wo dies möglich war, zu Sitzstufen und Podesten ausgeformt. Sie laden zu einer zwanglosen Nutzung ein.

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