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Goethe-Institut, Almaty

Herrichtung der Neuunterbringung

Business - Zentrum Premium (vormals Katev-Building), ul. Naurysbaj Batyra 31, AlmatyBusiness - Zentrum Premium (vormals Katev-Building), ul. Naurysbaj Batyra 31, Almaty Quelle: BBR 08.2011

ARCHITEKTKVL Bauconsulting GmbH, Berlin & Almaty
TGA PLANERIngenieurbüro für TGA H.-J. Rehberg, Berlin
NUTZERGoethe - Institut Almaty, Kasachstan
BRUTTO-GESCHOSSFLÄCHE1.085
HAUPTNUTZFLÄCHE702
GESAMTKOSTEN1.27 Mio. Euro
PLANUNGSBEGINNJuli 2011
BAUBEGINNApril 2012
FERTIGSTELLUNGSeptember 2012
PROJEKTBETEILIGTEBundesamt für Raumordnung und Bauwesen (BBR)
PROJEKTLEITUNGBBR, Referat III A 3
FACHINGENIEUR
TGA + ELT
BBR, Referat III S 2

Die ehemalige Hauptstadt Kasachstans, Almaty (bis 1993 Alma Ata) ist mit weit über 1 Million Einwohnern der wirtschaftliche und finanzpolitische Mittelpunkt des Landes aber auch Zentralasiens. Als Sammelpunkt vieler Völker, Kulturen und Sprachen hat sich Almaty über die Jahrhunderte als kulturelles Zentrum der Region herausgebildet. Die unmittelbare Nähe zur kirgisischen Grenze und der dortigen Hauptstadt Bischkek verstärkt die Bedeutung von Almaty für ganz Zentralasien.

Das Goethe-Institut in Almaty war in einem Gebäude aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts untergebracht, welches hinsichtlich der Erdbebensicherheit aber auch des sonstigen baulichen Zustandes nicht den aktuellen Anforderungen entsprach.

Das Land Kasachstan befindet sich in einem wirtschaftlichen Aufbruch. In derselben Weise prosperiert die Stadt Almaty. Die Suche für das Goethe-Institut hat sich infolgedessen als langwieriger Prozess herausgestellt. Neben dem Kriterium der Finanzierbarkeit mussten die Objekte ausreichend Erdbebensicher sein und dem aktuellen Baustandards entsprechen aber auch den funktionalen Ansprüchen eines Kulturinstituts genügen.

Im Dezember 2010 wurden dem Institut Mietfläche auf der 5. Etage in dem 2008 fertig gestelltem Business - Zentrum Premium (vormals Katev-Building) zur Anmietung angeboten. Das Gebäude wurde schon 2008 im Rahmen einer gutachterlichen Untersuchung zur Erdbebensicherheit positiv bewertet. In einer Machbarkeitsstudie für die Anmietung konnte die grundsätzliche Eignung der angebotenen Fläche für die Neuunterbringung des Goethe-Instituts nachgewiesen werden.

Das BBR hatte in einem engen Zeitrahmen die Mietflächen an den Bedarf des Goethe-Instituts angepasst. Die wesentliche Punkte waren hierbei die Grundrissplanung und Ausführung derselben, die Prüfung und gegebenenfalls Verbesserung des Brandschutzes sowie der bedarfsgerechte Umbau der haustechnischen Einrichtungen auf der Etage.

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