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Goethe-Institut (GI) und Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) in Kairo/Ägypten

Das Goethe- Institut Kairo, derzeit auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt, soll künftig unter Einbeziehung der Außenstelle Kairo des DAAD, die derzeit noch an anderer Stelle in der Stadt befindlich ist, zusammengefasst untergebracht werden. Auf dem Grundstück Nummer 17 soll dazu für alle Nutzungen mit Publikumsverkehr die dortige Bestands-Villa rekonstruiert und durch Neubauten ergänzt werden. Auf dem Grundstück Nummer 13 (ehemaliges DDR-Konsulat) ist die Unterbringung der beiden Verwaltungen vom GI und von der Außenstelle Kairo des DAAD geplant, wofür die dortige Villa saniert und, wo notwendig, umgebaut werden soll.

1. Preis: Worschech Architekten Planungsgesellschaft mbH aus Erfurt Ansicht Quelle: Worschech Architekten Planungsgesellschaft mbH aus Erfurt

ARCHITEKTWorschech Architekten
Planungsgesellschaft mbH
Fischersand 2-4
99084 Erfurt
PLANUNGSBEGINN15.06.2004
BAUKOSTEN10,4 Mio. Euro
BAUBEGINN06/2012
FERTIGSTELLUNG1. Bauabschnitt: Juni 2016
PROJEKTLEITUNGBundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat III A 4
FACHINGENIEUREBundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat III S 2

Als Regionalzentrum ist das 1963 gegründete GI Kairo für ganz Nordafrika/Nahost zuständig. Etwa 70 Mitarbeiter koordinieren von dort aus das Kulturprogramm von 13 Instituten. Zusatzaufgaben wie diese, sowie die gestiegene Nachfrage nach Deutsch-Kursen, sind Grund für die geplante Erweiterung auf den beiden vorgenannten Grundstücken. Zudem soll dort auch noch die Außenstelle Kairo des DAAD mit untergebracht werden, die ebenfalls seit 1960 in Kairo etabliert ist.
Beide Grundstücke befinden sich im Stadtteil Dokki auf der westlichen Nilseite. Das Quartier wurde zwischen 1930 und 1940 als Villenviertel gegründet und gehört trotz seither extremer Bebauungs-Verdichtung noch heute zu den bevorzugten Standorten der Stadt. In der Nähe befinden sich die Deutsche Schule, die Universität, einige Botschaften und der Botanische Garten. Die Nachbarschafts-Bebauung besteht aus 3 bis 4-geschossigen Altbau-Villen, aber auch aus jüngeren Hochhäusern mit bis zu 18 Geschossen, die als Apartments, Büros und von Hotels genutzt werden.
Das bundeseigene Grundstück Nummer 13 (ehemaliges DDR-Konsulat) ist in Ecklage circa 1.500 Quadratmeter groß. Dort sind  eine 3-geschossige Stadtvilla sowie ein 2- und ein 1-geschossiges Nebengebäude vorhanden.
Das bundeseigene Grundstück Nummer 17 ist circa 2.580 Quadratmeter groß. Hier besteht eine 2-geschossige Villa sowie zwei 2- und ein 1-geschossiges Nebengebäude mit zusammen circa 630 Quadratmeter Nutzfläche. Hinter dessen Grundstücks-Südseite grenzen als Nachbar-Bebauung jeweils Hochhäuser mit 5, 7 und  15 Geschossen direkt an. Die zwischen beiden vorgenannten Grundstücken liegende Liegenschaft Nummer 15 ist ebenfalls mit einer alten Villa bebaut, jedoch nicht im Bundeseigentum befindlich.
Planung und Durchführung der anstehenden Um- und Neubau-Maßnahme erfolgen federführend durch die Auslandsabteilung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, unter Beteiligung von Freiberuflich Tätigen. Die nutzerseitige Federführung liegt beim Auswärtigen Amt, beteiligt sind die Zentralverwaltung des Goethe-Institutes in München und die Zentrale des DAAD in Bonn.

Die vorgesehenen Um- und Neubau- Maßnahmen erfolgen in zwei Bauabschnitten auf folgenden zwei bundeseigenen Liegenschaften:

1) als 1. Bauabschnitt (BA) :

Auf dem bebauten Grundstück in der Sharia Hussein Wassef Nummer 17

  • ehemalige DDR-Liegenschaft
  • Grundstücksgröße: 2.583,84 Quadratmeter
  • Vorhandene Bebauung: 2-geschossige Stadtvilla und einfache Nebengebäude, Baujahr 1930
  • bisherige Nutzung: bisher keine aufgrund des baulichen Zustandes.

Hier wird das Bestandsgebäude (Stadtvilla) rekonstruiert und umgebaut, das daran angrenzende Nebengebäude abgebrochen sowie zwei Erweiterungs-Neubauten für Bibliothek und Programm-/Sprachenarbeit mit Veranstaltungssaal neu errichtet.

2) als 2. Bauabschnitt (BA) :

Auf dem bebauten Grundstück in der Sharia Hussein Wassef Nummer 13

  • ehemalige DDR-Liegenschaft, seinerzeitige Nutzung als DDR-Konsularabteilung
  • Grundstücks-Größe: 1.503,90 Quadratmeter
  • vorhandene Bebauung: 3-geschossige Stadtvilla, Baujahr 1940
  • bisherige Nutzung: zurzeit Unterbringung von Teilen des Goethe-Institutes (Sprachabteilung).

Hier wird das Bestandsgebäude saniert und umgenutzt zum Verwaltungsbereich für GI und DAAD

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