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Botschaft in Santiago de Chile

Entwurf: Nordansicht der BotschaftEntwurf: Nordansicht der Botschaft

PROJEKTLEITUNG

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat IIIA2

Regionalbauleitung

FACHINGENIEURBundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat IIIS2


Neubau eines Dienst-(Kanzlei-)Gebäudes

Beschreibung:
Im Januar 2000 hat der Bund vertreten durch das Auswärtige Amt vom Bauträger Gebr. Köster ein Gebäude mit einer BGF von circa 1350 Quadratmeter, das auf einem Grundstück von circa 3440 Quadratmeter im Stadtteil Vitacura zu errichten war, zu einem Gesamtkaufpreis von circa 8,6 Millionen DM erworben.
Dabei betrugen der Grundstücksanteil circa 4.250.000 DM und derjenige für die Baumaßnahmen 4.350.000 DM.

Planungsbeginn:
Nach dem Anfang 2000 vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) durchgeführten internationalen Architektenwettbewerb fiel im Mai 2000 die Entscheidung des Preisgerichts für den Entwurf von Professor Dieter G. Baumewerd.

Genehmigung der HU-Bau:
Da es sich um eine Kaufmaßnahme des Auswärtigen Amtes handelt, entfiel die Erstellung einer HU-Bau.

Terminplanung:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
- Regionalbauleitung (RBL) Santiago de Chile -
in enger Abstimmung mit der Botschaft, dem Verkäufer (Gebr. Köster) und den beteiligten Planungsbüros.

Entwurfsplanung:
Entwurfsarchitekt Professor Dieter G. Baumewerd, Münster (Westfalen)
mit Tragwerksplaner: Gauter/Wiemeler, Münster
und technische Ausrüstung: Ulrich Feldmeier, Münster

-zuständig für Vor- und Entwurfsplanung, Erstellung der Leitdetails für die Ausführungsplanung
-Mitsprache und Kontrolle bei der Genehmigungsplanung
-Mitsprache und Kontrolle bei der Objektüberwachung, hier vor allem die künstlerische Oberleitung.

Ausführungsplanung:
Kontaktarchitekt in Chile: Herr Oltmann Ahlers, Santiago
mit dem für die Ausschreibung, Bauüberwachung und Kostenkontrolle zuständigem Architektenbüro Heriberto Hildebrandt.

Zuständig für:
- Anpassung der Entwurfspläne an die örtlichen Erfordernisse
- Genehmigungs- und Ausführungsplanung
- Anpassung der Leitdetails an die örtlichen Erfordernisse
- Bauüberwachung, Koordination der Beteiligten,
- Kostenkontrolle, Rechnungsprüfung, Abnahme
- Objektbetreuung und technische Dokumentation
- Überwachung der Beseitigung der Mängel
- Unterstützung und Beratung des Käufers beziehungsweise des BBR.

Vom Verkäufer beauftragte Fachplaner
a) Tragwerksplanung: Santiago Arias Soto
b) Elektro: Jorge Fleischmann Cerda
c) Heizung, Sanitär, Klima: Ciro González Vásquez und Gustavo Concha Vásquez.

Baufachliche Betreuung und Technische Oberleitung:
Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Regionalbauleitung Santiago.

Vergabe:
Am 26.03.2001 erhielt der chilenische Generalunternehmer DESCO den Auftrag zur Ausführung der Baumaßnahme.
Die Sicherheitselemente, wie Schalter, Schleusentüren und Fenster und so weiter hat die deutsche Firma Hauk geliefert und montiert. Um Kosten zu sparen, hat die Vertretung bestimmte Materialien und Bauelemente wie den Aufzug, Teppichboden, Leuchten, Notstromaggregat, Beschläge, Klimageräte und so weiter direkt importiert und dem Generalunternehmer zum Einbau übergeben.

Baubeginn: 5. April 2001.

Fertigstellung: Ende Dezember 2001.

Genehmigte Kosten:
Die genehmigten Kosten der Baumaßnahme (ausschließlich Grunderwerb) betragen 4.350.000 DM.

Verausgabte Kosten: Voraussichtlich 4.500.000 DM.
Mittel in Höhe von circa 150.000 DM für Teppichbeläge und Leuchten wurden vom Auswärtigen Amt zusätzlich zur Verfügung gestellt.

Zusammenfassung der Kostengesichtspunkte:
Die Baukosten in Höhe von 4.350.000 DM waren angesetzt für ein Botschaftsgebäude von hochwertiger chilenischer Bauqualität unter Berücksichtigung ortsüblicher Normen und einer Brutto-Grundfläche von 1.350 Quadratmeter.
Gebaut wurden ein Botschaftsgebäude von circa 1.730 Quadratmeter Brutto-Grundfläche unter weitgehender Berücksichtigung deutscher Normen und entsprechend höherer Bauqualität sowie eine Garage für die Dienstwagen.
Kostenerhöhend hat sich der Einbau eines eigenen Trafos ausgewirkt, für den man sich aus wirtschaftlichen Gründen entschieden hat. Bei einem Mittelspannungsanschluss ohne Trafo wären für den täglichen Stromverbrauch höhere Kosten angefallen. Auch die öffentlichen Erschließungskosten waren höher als ursprünglich vorgesehen.
Es ist vorgesehen, im Hofbereich vor der Botschaft noch eine Pergola für die erforderliche Beschattung der Parkplätze zu errichten.
Der Kaufpreis von 4.350.000 DM zuzüglich 150.000 DM vom Auswärtigen Amt reichte, um das vorgenannte Gebäude, inklusive erhöhter Erschließungskosten, Trafo, Pergola, Garage und BGF-Erhöhung zu errichten.
Ob noch Mittel für Kunst vorhanden sind, ist derzeit noch nicht absehbar.

Baukosten inklusive Außenanlagen
4.500.000 DM = 4.555 DM pro Quadratmeter Hauptnutzfläche
988 Quadratmeter Hauptnutzfläche

4.500.000 DM = 2.586 DM pro Quadratmeter Brutto-Grundfläche
1740 Quadratmeter Brutto-Grundfläche

Zusammenarbeit mit dem Nutzer:
Die Zusammenarbeit mit dem Nutzer (Botschaft), hier vor allem Kzl. I. Langer, war ausgezeichnet.

Projektbeteiligte:
Nutzer: Deutsche Botschaft Santiago vertreten durch
Kzl. I. Langer
Bauträger: Gebr. Köster, Santiago
Entwurfsarchitekt: Professor Dieter G. Baumewerd, Münster (Westfalen)
Kontaktarchitekt: Oltmann Ahlers, Santiago
Bauüberwachung: Architekturbüro H. Hildebrandt, Santiago
Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung; Regionalbauleitung
Santiago: Barbara Lange, Karolin Rochna,
Gerhard Rühm
Ausführende Baufirma: DESCO, Santiago (Generalunternehmer)
Deutsche Fachfirma für Sicherheitsbauteile: Hauk, Berlin

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