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Deutsche Botschaft Kiew

Botschaft KiewBotschaft Kiew

ARCHITEKT/GENERALPLANERMartini + Grossmann Architekten
WETTBEWERBBeschränkter Realisierungswettbewerb als kombiniertes Verfahren nach GRW 95
1. Preis Martini + Grossmann Architekten
3. Preise v. Gerkan, Marg und Partner (gmp), Gesine Weinmiller Architekten
GRUNDSTÜCKSGRÖSSE1.957,77
BRUTTO-GRUNDFLÄCHEBGF ohne TG 4.201,17 mit TG 4.757,16
BRUTTO-RAUMINHALTBRI ohne TG 14.067,98  mit TG 15.891,20
GESAMTKOSTENcirca 18,9 Millionen DM
BAUBEGINNJuni 2000
FERTIGSTELLUNGHerbst 2002
BAULEITUNGMartini + Grossmann
GARTENGESTALTUNG IN GENERALPLANER-LEISTUNGLandschaftsarchitektur Stiegler

Solitär und maßvoll

Seit 1991 ist Kiew die Hauptstadt eines unabhängigen Staates der Ukraine. Ebenso wie in anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion wurde auch hier die Einrichtung einer der Größe des 52 Millionen Einwohner zählenden Landes entsprechenden diplomatischen Vertretung notwendig. Der Neubau, der im Jahre 2002 eingeweiht wurde, steht in der historischen Altstadt in der Nachbarschaft der Oper und in der Nähe des Goldenen Tors zwischen malerischen Gebäuden - gegenüber einem historisierenden ukrainischen Zuckerbäcker-Haus, das den Klitschko-Brüdern gehört. Ohne sich an die historisierenden Fassaden der Nachbargebäude zu orientieren, passt sich der freistehende Kubus in die Baulücke ein. Die Büros können sich so zu den offenen Gebäudeseiten und zu dem Innenhof hin orientieren. Das Erscheinungsbild der mit grünem Naturstein verkleideten Kanzlei wird von einer Fassade aus in der Vertikalen leicht gegeneinandergesetzten Fenstern bestimmt. In den Gebäudeflanken wird das Thema der Straßenfassade weitergeführt.

Um den starken Besucherverkehr zu bewältigen, wurde auf der Rückseite des Gebäudes eine breite Überdachung geschaffen. Von dieser Seite aus wird die Schalterhalle in der Kanzlei betreten. Nach innen öffnet sich der Solitär den Botschaftsangehörigen als lichtdurchflutetes, überdachtes Atrium.

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