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Generalkonsulat Chengdu / VR China

Etagen-Neuunterbringung der Kanzlei

Generalkonsulat ChengduGeneralkonsulat Chengdu Quelle:

ARCHITEKTTurner & Townsend GmbH (vormals SIBC GmbH)
BRUTTOGESCHOSSFLÄCHE983
BRUTTORAUMINHALTca. 2.900
HAUPTNUTZFLÄCHE667
BAUKOSTEN959.000 EURO
PLANUNGSBEGINN01.01.2005
BAUBEGINN22.03.2006
FERTIGSTELLUNG11.08.2006
PROJEKTLEITUNGBBR Referat III A3
FACHINGENIEUREBBR Referat III S2

Der Planungsauftrag des Auswärtigen Amtes von November 2004 an das BBR lautete, die angemietete 25. Etage des "Western China Business Tower" in Chengdu / VR China für die Nutzung als neues Generalkonsulat herzurichten.

Nach der Beauftragung des deutschen Generalplaners Turner & Townsend (T&T) aus München konnte Mitte März 2005 mit der Entwurfsplanungen begonnen werden. Für T&T galt es, die um den fertig ausgebauten zentralen Erschließungskern des Hochhauses gelegene, und für den individuellen Mieterausbau vorbereitete Brutto-Grundfläche von 983 BGF so auszubauen, dass neue Büroräume für eine Kanzlei einschließlich Visa-Stelle nach dem definierten deutschen Qualitätsstandard entstehen.

Der genehmigte Raumbedarf für das neue Generalkonsulat Chengdu war deklariert für eine Nutzfläche von 617 . Alle tragenden Bauteile im Bereich der Fassade, des Gebäudekerns und der Betonstützenkonstruktion, sowie alle entsprechenden Etagenanschlüsse für die zentrale Gebäudetechnik waren zudem nach chinesischem Standard vorhanden. Eingriffe in die Statik und der Ausbau mit massiven Bauelementen waren auf Grund der beschränkten Tragfähigkeit der Deckenkonstruktion und der Rückbauverpflichtung nach Beendigung des Mietverhältnisses nicht angesagt.

Die detaillierten Planungsabstimmungen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit dem BBR und dem Auswärtigen Amt, das die erforderlichen Mittel in Höhe der geschätzten Kosten von 950.000,- Euro für die Umsetzung der Baumaßnahme zur Verfügung stellte. Als Ergebnis der gemeinsamen weiteren Bemühungen aller Projektbeteiligten konnte nach einer Bauzeit von weniger als 6 Monaten dem Nutzer die neue Kanzlei übergeben werden. Die Bauqualität entspricht im Verhältnis vergleichbarer Projekten in China einem gehobenen örtlichen Standard. Gemessen an den höheren deutschen Qualitätsansprüchen mussten jedoch bei der Leistung des chinesischen Generalunternehmers Abstriche gemacht werden.

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