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Residenz Deutsche Botschaft Bukarest, Rumänien

Generalsanierung und Erdbebenertüchtigung

Eingangsportal EingangsportalEingangsportal der Residenz Quelle: Fotograf Cosmin Dragomir


Nutzung / NutzerAuswärtiges Amt, Residenz Deutsche Botschaft Bukarest
AdresseBukarest, Sektor 1, Strada Henri Coandă 22
ArchitektDr. Krekeler Generalplaner GmbH
ProjektleitungBundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat III A 1
Gesamtkosten*9,6 Millionen Euro
Wettbewerb / Ergebnisse
Baubeginn / FertigstellungJuni 2013 bis Juni 2015
Bruttogrundfläche1.805 Quadratmeter
Nutzfläche882 Quadratmeter

Die im Herzen Bukarest gelegene Villa aus dem Jahre 1903/1904 ist zur Residenz des deutschen Botschafters umgebaut worden. Zuletzt stand die Villa leer nachdem das Goethe-Institut wegen unzureichender Erdbebensicherheit ausziehen musste.

Durch die Notwendigkeit der Erdbebensicherung wurde ein massiver Betonkern, in dem Aufzug, Küche und Nasszellen untergebracht sind, errichtet. Dieser zieht sich vertikal durch das ganze Gebäude, die Geschossdecken sind kraftbündig an diesen Kern angeschlossen.

Anstelle des Dachgeschosses, das keine erhaltenswerte Ausstattung enthielt, bekam die Villa eine großzügige Dachterrasse mit intensiver Begrünung und Blick über die Stadt als Ausgleich dafür, dass das Grundstück auf dem das Gebäude steht nur sehr schmal ist. Das denkmalgeschützte Gebäude weist vor allem in den repräsentativen Räumen des Hochparterres hochwertige historische ornamentierte Stuckflächen und originale Fenster und Türen auf, die in Abstimmung mit dem Denkmalschutz restauriert wurden. Der Eingangsbereich mit seinem ausladenden Glasvordach und der schmiedeeisernen Tür ist hier Richtungsweisend.

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