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Energieeinsparprogramm (EEP) Bundesliegenschaften

(sog. 120-Mio-Programm)

Ziel

Das Energieeinsparprogramm Bundesliegenschaften wurde 2006 von der Bundesregierung eingeführt. Es ist Bestandteil des Programms zur Stärkung von Innovation, Investition, Wachstum und Beschäftigung.

Mit dem Programm werden bauliche und anlagentechnische Maßnahmen zur Senkung der Betriebskosten, Energieverbräuche und CO2-Emmissionen in bestehenden Bundesgebäuden mitfinanziert. Zusätzlich werden Energiecontracting-Projekte initiiert. 5 % der Programmmittel sollen für besonders innovative Maßnahmen eingesetzt werden. Die energiesparenden Maßnahmen dienen gleichzeitig der Senkung der Betriebskosten sowie der Wertsteigerung der Gebäude.

Förderempfänger

Das Programm gilt für Gebäude der Bundesverwaltung, die vor 1995 errichtet worden sind. Es gilt auch für Gebäude von institutionellen Zuwendungsempfängern des Bundes und für Bundesliegenschaften im Ausland (diplomatische Vertretungen, kulturelle Einrichtungen).

Programmmittel

Im Einführungsjahr und in den drei folgenden Jahren wurden jeweils 120 Mio. zur energetischen Sanierung ziviler und militärischer Liegenschaften bereitgestellt. Die Fördermittel werden zu 50 % für Maßnahmen in zivilen Liegenschaften und zu 50 % für Maßnahmen in militärischen Liegenschaften eingesetzt. Die Mittel für zivile Liegenschaften mit einem Volumen von 240 Mio. werden von der Bewilligungsstelle im Referat A 3 verwaltet. Die Mittel für mlitärische Liegenschaften werden vom BMVg bewirtschaftet.

Die Antragsphase des Energieeinsparprogramms ist mittlerweile abgeschlossen.

Einige Eckdaten (Stand: September 2015)

  • 827 Anträge wurden genehmigt, davon

    • für 84 große und 743 kleine Baumaßnahmen
    • für 771 Maßnahmen in Bundesbauten und 56 Maßnahmen von Zuwendungsempfängern
  • durchschnittlich wurden pro Antrag 275.000 bewilligt, mit einer Spannweite von 1.400 bis 12,9 Mio.
  • 786 Maßnahmen wurden bereits abgeschlossen, 41 Maßnahmen befinden sich noch in der Durchführungsphase.

Die Abbildung zeigt die bewilligten Fördermittel nach Maßnahmearten.Quelle: BBR, Referat A3

Evaluierung

Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung des Programms wird in enger Zusammenarbeit mit dem Referat A 3 und dem BMVg durch das Referat II 7 des BBSR wahrgenommen.

Beispiele für geförderte Maßnahmen

Trotz klar vorgegebener Programmziele und förderfähiger Maßnahmen ist der Einsatz der Mittel sehr vielfältig. Gefördert werden Bundesministerien, Bundespräsidialamt, Bundesgerichtshof, nachgeordnete große Behörden wie das Bundesumweltamt und das Robert Koch-Institut, aber auch viele kleine Maßnahmen in Autobahnmeistereien, Sozialwerkseinrichtungen usw. Zu den geförderten Zuwendungsempfängern zählen Einrichtungen wie das Karlsruher Institut für Technologie, aber auch die Schlösser Babelsberg und Charlottenburg. Im Folgenden sollen einige Beispiele vorgestellt werden, die vor allem die Vielfalt der geförderten Maßnahmen veranschaulichen sollen:

>> zu den Beispielen

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