Navigation und Service

Grundstein gelegt für Erweiterung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin-Mitte

Neubau komplettiert Dienstsitz an der Wilhelmstraße

Ausgabejahr 2017
Datum 25.04.2017

Berlin. Mit der heutigen Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) an der Wilhelmstraße 50 durch die Bundesministerinnen Andrea Nahles und Dr. Barbara Hendricks wurde der dritte Bauabschnitt für den Berliner Dienstsitz des Ministeriums begonnen. Das Projekt umfasst ein Bürogebäude mit Kindertagesstätte und Ausstellungsbereich. Bauherrin ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Für den Neubau, der im Jahr 2019 übergeben werden soll, wird der "Goldstandard" des Bewertungssystems für Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) angestrebt.

Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks, Präsidentin des BBR Petra Wesseler, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und BImA-Vorstand Dr. Jürgen Gehb beim Befüllen der Zeitkapsel Grundsteinlegung Erweiterungsbau des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) am 25. April 2017Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks, Präsidentin des BBR Petra Wesseler, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und BImA-Vorstand Dr. Jürgen Gehb beim Befüllen der Zeitkapsel Quelle: BBR/Fotografin C. Schlegelmilch

Begleitet von feierlichen Worten erfolgten die Hammerschläge auf die Grundsteinplatte:

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales (BMAS): "Unser Neubau ist nötig geworden, weil der Personalbedarf am Dienstsitz Berlin gestiegen ist. In meinem Ministerium arbeiten zurzeit gut 1.200 kompetente und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – etwas über 500 in Bonn und über 700 in Berlin. Statt weiter Büroräume anzumieten, entstehen im Neubau 95 moderne Arbeitsplätze. Wir öffnen die Türen aber auch für interessierte Besucherinnen und Besucher: Im Erdgeschoss wird künftig die Ausstellung zur Deutschen Sozialgeschichte untergebracht. Und auch unsere Betriebs-Kita wird ins neue Gebäude umziehen – so haben künftig 15 Kinder Platz. Ich bin zuversichtlich und freue mich darauf, dass wir Anfang 2019 die Schlüssel für den Neubau in der Hand haben."

Barbara Hendricks, Bundesbauministerin: "Mit dem Neubau für das Bundesarbeitsministerium bekräftigen wir die Vorbildfunktion des Bundes beim nachhaltigen Bauen. Wir verwenden ressourcenschonende Materialien, setzen auf Energieeffizienz, beachten die baukulturelle und städtebauliche Qualität und sorgen für ein gesundes Arbeitsumfeld. Das Gebäude soll so den Gold-Standard für nachhaltiges Bauen erfüllen. Damit gehen wir als Bund beim nachhaltigen Bauen mit gutem Beispiel voran."

Dr. Jürgen Gehb, Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA): "Der Baubeginn ist – neben der Gestaltungsvorfreude – mit besonderen Inspirationen, Hoffnungen und Erwartungen verknüpft, die im Idealfall minutiös auf den Bedarf des Nutzers abgestimmt sind."

Petra Wesseler, Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR): "Wir haben hier im zentralen Straßenkarree zwischen Wilhelm-, Mauer- und Mohrenstraße den dritten Abschnitt eines Bauprogramms begonnen, welches ein markantes Beispiel ist für die Kombination von denkmalgerechter qualitätvoller Instandsetzung historischer Bauten und der behutsamen Ergänzung durch Neubauten. Der Neubau passt sich städtebaulich in die Bauflucht der historischen Struktur ein. Das Projekt ist somit in besonderem Maße bestandswahrend, funktional und flächenschonend."

Der Erweiterungsbau an der Wilhelmstraße 50 entsteht nach Plänen des Freiburger Büros K9 Architekten GmbH, dessen Entwurf in einem offenen einphasigen Wettbewerb 2013 mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. Das Gebäude wird mit dem Ziel "Goldstandard" des Bewertungssystems für Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) errichtet.

Baugrube des Erweiterungsbaus des Bundesministeriums für Arbeit Baugrube des Erweiterungsbaus des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im März 2017 Quelle: BBR/Fotografin: C. Schlegelmilch

Der Bau des sechsgeschossigen kompakten Bürogebäudes mit 95 Büroarbeitsplätzen, einer Kindertagesstätte und einem Ausstellungsbereich wird vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) betreut; die Übergabe an den Nutzer ist für 2019 geplant. In zwei vorangegangenen Bauabschnitten wurden seit 1999 drei historische Gebäude jeweils mit Neubauten ergänzt und miteinander verbunden.

Diese Seite

© Copyright by BBR. Alle Rechte vorbehalten.