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Fertigstellung des Erweiterungsbaus des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses verzögert sich

Bodenplatte im Keller muss saniert werden

Ausgabejahr 2015
Datum 14.10.2015

Die für Sommer 2016 vorgesehene Übergabe des Erweiterungsbaus des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses an den Deutschen Bundestag wird sich aller Voraussicht nach deutlich verzögern. Im Erweiterungsbau des Bundestagsgebäudes entstehen vor allem Büroräume, Sitzungsräume und Multifunktionsbereiche. Ungeachtet bereits bekannter früherer Störungen des Baufortschrittes sind die aktuellen Verzögerungen einer notwendigen umfangreichen Sanierung der Bodenplatte des zweiten Untergeschosses, die als wasserundurchlässige Betonkonstruktion konzipiert ist, geschuldet.

Die sukzessive festgestellten Mängel der Bodenplatte ergeben nach jetzigen Erkenntnissen ein uneinheitliches Schadensbild. Die Ergebnisse vorliegender erster gutachterlicher Stellungnahmen zeigen auf, dass es sich nicht um eine einzelne Schadensursache, sondern um ein Zusammenwirken verschiedener Ursachen aus Planungs-, Ausführungs- und Überwachungsmängeln der damit beauftragten Unternehmen handelt.

Ursachen und Beseitigungsmöglichkeiten der Mängel werden zur Zeit analysiert und geprüft, so dass es noch keine verbindlichen und abschließenden Angaben zum gesamten Schadensbild, Schadens- ausmaß, möglichen Mehrkosten und Verantwortlichkeiten geben kann. Die aktuell laufenden Untersuchungen an der Bodenplatte werden voraussichtlich bis Frühjahr 2016 andauern. Es zeichnet sich ab, dass zur Sanierung der Bodenplatte bereits dort installierte gebäudetechnische Anlagen zurückgebaut werden müssen. Gutachter der Multi-Risk-Projektversicherung wurden eingebunden.

Um den Verzug der Fertigstellung so gering wie möglich zu halten, wurde auf der Basis bisheriger Erkenntnisse bereits die fristverkürzende Vorinformation einer anstehenden Ausschreibung für Arbeiten zur Sanierung der Bodenplatte im EU-Amtsblatt angekündigt.

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