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Aktueller Vorfall beim BND-Neubau

Ausgabejahr 2015
Datum 05.03.2015

Am 3. März 2015 wurde gegen 12 Uhr mittags auf der Baustelle für den Neubau der Zentrale für den Bundesnachrichtendienst (BND) in Berlin durch den Wachschutz ein Wasserschaden gemeldet.

In einzelnen Putzmittelräumen der Bürobereiche sind insgesamt fünf Wasserhähne abgebaut worden. Die betroffenen Räumlichkeiten befinden sich in den Obergeschossen 4 bis 6 des Hauptgebäudes. Da die Wasserleitungen unter Druck standen, ist Wasser in einer geschätzten Größenordnung von rund 10 Kubikmetern ausgetreten. Das Wasser hat sich über Medienkanäle horizontal verteilt und ist bis ins Erdgeschoss geflossen.

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung hat unmittelbar alle Schritte eingeleitet, die zur Begrenzung des Wasserschadens erforderlich waren und die Trocknung der betroffenen Bereiche veranlasst. Zurzeit werden die sichtbaren Schäden aufgenommen und die notwendigen technischen Untersuchungen veranlasst.

Sobald die Bereiche getrocknet sind, erfolgen Messungen der elektrischen und der informationstechnischen Leitungsanlagen. Die Polizei hat Ermittlungen nach § 305 StGB "Zerstörung von Bauwerken" eingeleitet.

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