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Feierliche Amtseinführung der Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung

Ausgabejahr 2015
Datum 20.02.2015

Baustaatssekretär Gunther Adler hat am 20.Februar 2015 der neuen Präsidentin des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Petra Wesseler, die Ernennungsurkunde überreicht. Die studierte Architektin war bereits von 1993 bis 2002 im BBR tätig. Von 2002 bis zu ihrer Ernennung als BBR-Präsidentin hat sie als hauptamtliche Bürgermeisterin in Chemnitz das Dezernat Stadtentwicklung, Umwelt und Bauwesen geleitet.

Gunther Adler: "BBR-Präsidentin Petra Wesseler ist eine Expertin auf den Gebieten des Bauens, des Projektmanagements und der Stadtentwicklung und verfügt über langjährige praktische Erfahrungen. Gemeinsam werden wir uns für Nachhaltigkeit beim Bauen, bei der Siedlungsplanung und beim Städtebau engagieren. Der Bundesbau hat eine wichtige Vorbildfunktion für nachhaltiges Bauen. Die Verbindung von Umweltschutz und Bauen in unserem Haus ist dabei eine große Chance. Wir werden mit integrierten, praxisnahen Planungsansätzen Umweltschutz und Baukultur gleichermaßen fördern und die Stadtentwicklungspolitik danach ausrichten."

In ihrer Antrittsrede vor rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BBR betonte Petra Wesseler, dass sie dem hohen Anspruch aus dem Koalitionsvertrag gerecht werden wolle und das BBR zu einem noch leistungsfähigeren Koordinierungszentrum weiterentwickeln werde, vor allem zur Sicherung von Qualität, Kosten- und Termintreue. Als besondere Schwerpunkte ihrer Arbeit nannte die neue BBR-Präsidentin das nachhaltige Bauen, energieoptimiertes Bauen, Baukultur und den städtebaulichen Denkmalschutz. "Das in unserem Amt vorhandene Forschungswissen wollen wir für die Praktiker der Bauverwaltung nutzbar machen und die Kombination von Forschung und Praxis eng verzahnen," so BBR-Präsidentin Petra Wesseler.

Petra Wesseler hat Architektur an der Technischen Universität Braunschweig sowie an der Universität Stuttgart studiert. Nach ihrer Ausbildung für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst arbeitete sie seit 1993 als Projekt- und Referatsleiterin in der Bundesbaudirektion – dem heutigen BBR – und war insbesondere für das Auswärtige Amt und weitere Bauten des Bundes in Berlin zuständig. Seit 2002 war die gebürtige Westfälin hauptamtliche Bürgermeisterin in Chemnitz, leitete dort das Dezernat Stadtentwicklung, Umwelt und Bauen und engagierte sich als Mitglied im Bau- und Verkehrsausschuss des Deutschen Städtetages und im Bau-, Umwelt und Verkehrsausschuss des sächsischen Städte- und Gemeindetages, im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Bauhaus Dessau sowie im Vorstand von urbanicom.

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